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„Vielleicht nicht“, sagte er deshalb schnell zu Fletcher, „aber es gibt eine Möglichkeit, das herauszufinden.“
Fletcher musterte ihn zwar mit bösem und verdutztem Blick, ging aber doch zur Öffnung vor dem Steuerpult. Schon ein paar Sekunden später setzten die Geräusche und die mechanische Tätigkeit im Käfiggang wieder ein — ebenso Conways Kopfschmerzen.
„Der Zustand der Überlebenden bessert sich wieder“, berichtete Prilicla.
„Wie weit hatten die sich de
„Beide Überlebende waren ein paar Minuten lang bei vollem Bewußtsein“, antwortete Prilicla. „Die Ausstrahlungen waren so stark, daß ich die Unklarheit über ihren Aufenthaltsort beseitigen ko
„Wollen Sie damit sagen, ein blinder Alien und ein FSOJ bei vollem Bewußtsein liegen so nahe beieinander, ohne daß das Tier an einen Angriff denkt?“ fragte Fletcher in verblüfftem Ton.
„Vielleicht hat der blinde Alien einen Spind oder etwas Ähnliches zum Verstecken gefunden“, schlug Conway als Erklärung vor. „Und für den FSOJ bedeutet das in diesem Fall, ›aus den Augen, aus dem Si
„Entschuldigen Sie“, schaltete sich Prilicla erneut ein. „Ich ka
Vielleicht würde Ihnen ja helfen, we
„Eine nette Theorie, Doktor Prilicla“, entgegnete Fletcher. Plötzlich zuckte er zusammen und fuhr mit den Händen instinktiv zum Kopf, wurde aber durch den Helm abrupt daran gehindert. „Damit erklären Sie zwar die unmittelbare gegenseitige Nähe der Aliens, aber nicht die Beeinflussung ihres Zustands durch den Mechanismus im Käfiggang. Es sei de
„Wir sind alle durcheinander, mein Freund“, erwiderte der Empath.
„Daran besteht bei der allgemeinen emotionalen Ausstrahlung doch überhaupt kein Zweifel.“
„Lassen Sie uns an Bord der Rhabwar zurückkehren“, schlug Conway auf einmal vor. „Ich brauche ein bißchen Ruhe zum Nachdenken.“
Kurz darauf verließen sie das Schiff der blinden Aliens. Sie hatten Chen als Wache zurückgelassen und ihm eingebläut, Abstand zu halten und den Schiffsrumpf unter gar keinen Umständen zu berühren. Auch Prilicla kehrte mit ihnen zurück, da er nach eigener Aussage die Emotionen der Überlebenden wegen deren starken Ausstrahlung auch aus der Entfernung überwachen ko
Sie gingen durch die Schleuse des Unfalldecks an Bord und begaben sich direkt ins Labor, wo sie eine blutbespritzte Murchison und zahlreiche, über die Seziertische verstreute Leichenteile der FSOJs und des blinden Aliens vorfanden. Als Conway den Captain darum bat, den Grundriß des Alienschiffs mit den neuesten Daten und Informationen darzustellen, gesellte sich auch Naydrad zur Gruppe. Fletcher sah man die Erleichterung an, etwas zu tun zu haben, da er offensichtlich nicht das enge berufliche Interesse der anderen an den extraterrestrischen rohen Fleischstücken teilte, die über das ganze Labor verstreut waren.
Als der Grundriß auf dem Bildschirm des Labors erschien, bat Conway den Captain, ihn bei eventuellen Fehlern zu korrigieren, und gab da
Wie die meisten größeren Probleme setzte sich auch dieses aus vielen kleineren zusammen, von denen einige durchaus zu lösen waren. Da war zuerst einmal das Schiff der blinden Aliens, das nach vorläufiger technischer Untersuchung von der Konstruktion her einwandfrei war und noch über sämtliche Energiereserven verfügte. Seine Form glich einer zum Rand hin dü
Hinter der Außenseite des kreisförmigen Gangs waren die zur Lebenserhaltung notwendigen Güter sowohl für die Besatzung als auch für deren Gefangene gelagert. Da der Schiffsumfang von den Proportionen her der FSOJ-Lebensform angepaßt war, ko
Conway hielt kurz i
„Mir gefällt der Gedanke einer Dressur oder vielleicht einer Domestizierung für einen ganz bestimmten Zweck viel besser. Niemand konstruiert für eine nichtintelligente Lebensform extra ein interstellares Schiff, es sei de
Deshalb müssen wir uns fragen: Was haben die FSOJs, was die blinden Aliens nicht haben? Was brauchen die Aliens am dringendsten?“
Alle starrten schweigend den FSOJ-Leichnam an. Plötzlich blickte Murchison zu Conway auf, aber Fletcher kam ihr zuvor.
„Die Augen?“
„Genau“, bestätigte Conway und fuhr fort: „Ich will natürlich nicht behaupten, die FSOJs wären sozusagen die Blindenhunde der Aliens. Aber we
„Das ist unmöglich“, unterbrach ihn Murchison in bestimmtem Ton.
Prilicla zitterte wegen der von Conway ausgestrahlten Gefühle des Ärgers und der Enttäuschung. Das vorherrschende Gefühl war allerdings die Enttäuschung, weil Conway wußte, daß Murchison niemals so geradeheraus gesprochen hätte, we
„Da
„Tut mir leid“, entgegnete sie. „Wir haben inzwischen über beide Lebensformen Informationen genug, um eine symbiotische oder parasitäre Verbindung mit Sicherheit ausschließen zu kö