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Bei der Eri
Conway blickte Murchison an, und die Pathologin nickte. Beide lösten sie die Gurte und standen auf.
Fletcher starrte sie an, als ob er ihre Anwesenheit vollkommen vergessen hätte. „Sie haben natürlich beide viel zu tun“, sagte er. „Der Sprung dauert etwas weniger als zwei Stunden. Falls irgend etwas Interessantes passieren sollte, werde ich es Ihnen auf den Schirm des Unfalldecks übertragen.“
Murchison und Conway zogen sich die Leiter des schwerelosen Schachts entlang nach achtern und betraten ein paar Sekunden später leicht schwankend das Unfalldeck, dessen künstliche Schwerkraft von einem Ge sie wieder an die Existenz solcher Dinge wie oben und unten eri
Dieser spezielle Teil des Flügels war zur Erleichterung des Transports von sperriger Ladung durch die Luftschleuse mit künstlichen Schwerkraftgittern ausgestattet. Aus diesem Grund schien die kelgianische Oberschwester waagerecht auf der für Conway und Murchison senkrecht verlaufenden Tragfläche zu stehen. Jetzt entdeckte Naydrad sie, winkte ihnen zu und setzte die Überprüfung der Luftschleuse und der Außenbeleuchtung der Tragfläche fort.
Außer der sie auf die Oberfläche des Flügel ziehenden künstlichen Schwerkraft war Naydrad noch durch zwei am Anzug befestigte Sicherheitsleinen mit dem Schiff verbunden. De
Die Geräte und Medikamente des Unfalldecks waren zwar bereits von Naydrad und Prilicla überprüft worden, aber Conway mußte alles noch einmal einer abschließenden Kontrolle unterziehen. Prilicla, der mehr Ruhe als seine weit weniger empfindlichen und zerbrechlichen Kollegen brauchte, hielt sich in seiner Kabine auf, und da Naydrad draußen war, ko
„Zuerst werde ich die Drucktragbahre überprüfen“, sagte er.
„Ich helfe dir“, entgegnete Murchison. „Auch bei den Medikamentenvorräten unten. Ich bin nämlich überhaupt nicht müde.“
„Wie du mittlerweile wissen solltest, lautet der richtige Ausdruck ›auf dem Unterdeck‹ und nicht einfach nur ›unten‹“, belehrte Conway sie, als er die Schiebetür zum Aufbewahrungsraum der Drucktrage öffnete. „Willst du beim Captain etwa den Eindruck erwecken, daß du dich ausschließlich für dein eigenes Spezialgebiet interessierst?“
Murchison lachte leise und antwortete: „Nach der unerträglich herablassenden Art, in der er mit mir redet oder vielmehr mich belehrt, scheint er von mir sowieso einen solchen Eindruck zu haben.“ Sie half ihm beim Herausrollen der Trage und fügte lebhaft hinzu: „Laß uns die Hülle mit einem Edelgas auf dreifachen Normaldruck füllen, nur falls wir diesmal einen bei hoher Schwerkraft lebenden Patienten bekommen. Danach kö
Conway nickte zustimmend und trat einen Schritt zurück, als sich die dü
„Keine Lecks“, stellte Conway fest und schaltete die Pumpe an, die das Edelgas aus der Hülle wieder absaugte und erneut verdichtete. „Als nächstes versuchen wir es mal mit der illensanischen Atmosphäre. Setz bitte die Maske auf, nur für alle Fälle.“
Im Boden der Trage befand sich ein Staufach, auf dessen Regalen die wichtigsten chirurgischen Instrumente lagen. Außerdem befanden sich dort Handschuhverlängerungen, die dem Arzt eine Behandlung des Patienten ohne Öffnung der Hülle ermöglichten, und Gasmasken mit Mehrzweckfiltern für verschiedene physiologische Spezies. Conway reichte Murchison eine Maske, legte selbst eine an und sagte: „Ich finde trotzdem, du solltest dich stärker darum bemühen, den Eindruck zu vermitteln, daß du genauso intelligent wie schön bist.“
„Oh, vielen Dank, mein Schatz“, antwortete Murchison mit durch die Maske gedämpfter Stimme. Sie beobachtete Conway einen Augenblick lang beim Ablesen der Kontrollinstrumente für das Mischungsverhältnis, durch die er nachprüfen ko
Soweit ich mich eri
„Also, diese Wirkung übst du auf terrestrische DBDGs noch immer aus, das ka
Erstens hab ich sonst viel zuviel Konkurrenz, und zweitens betrachtet dich der Captain womöglich noch als Gefahr für die Disziplin an Bord. Aber vielleicht tun wir Fletcher auch ein wenig unrecht. Ich hab nämlich einen Offizier über ihn reden hören. Anscheinend war der Captain auf dem Gebiet der extraterrestrischen Technik einer der besten Lehrer und Forscher des Monitorkorps. Als das Ambulanzschiffprojekt noch in den Kinderschuhen steckte, galt er bereits als Wunschkandidat der Fachleute vom Erstkontakt und als aussichtsreichster Anwärter für die Schiffskommandantur.
In gewisser Weise eri
„Es kommt mir ganz so vor, als hätte es da schon mal einen gewissen jungen und frischgebackenen Assistenzarzt gegeben, der viel mit Captain Fletcher gemeinsam hatte“, unterbrach ihn Murchison. „O'Mara ist sogar noch heute felsenfest davon überzeugt, dieser betreffende Mensch wäre lieber mit seinen extraterrestrischen Kollegen als mit denen seiner eigenen Spezies zusammen.“
„Mit einer großen Ausnahme“, berichtigte Conway sie mit einem süffisanten Lächeln.
Murchison drückte zärtlich seinen Arm und entgegnete, daß sie auf diese Bemerkung leider nicht so reagieren kö