Страница 4 из 67
Die Greiforgane, deren hoher oder niedriger Spezialisierungsgrad uns einen wertvollen Hinweis auf das Vorhandensein von Intelligenz hätten geben kö
Übrigens nicht von uns“, fügte Conway rasch hinzu.
O'Mara war einen Augenblick lang still, da
Also handelt es sich wieder einmal um einen Ihrer trügerisch einfachen Fälle. Und zweifellos werden Sie wieder einmal trügerisch einfache Sonderwünsche äußern. Spezielle Unterbringung, diverse Physiologiebänder oder Informationen über seinen Herkunftsplaneten…“
Conway schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht, daß Sie irgendein Physiologieband haben, das den Typus dieses Patienten auch nur a
„Davon hatte ich natürlich bis heute keinerlei Ahnung…“, warf O'Mara ein.
„Entschuldigen Sie, Sir“, erwiderte Conway. „Ich hab lediglich laut gedacht, und das auch im Interesse von Schiffsarzt Bre
„Mit anderen Worten“, resümierte O'Mara trocken, „Sie haben ein schwieriges medizinisches Problem und glauben, die beste Lösung wäre, den Hausarzt des Patienten ausfindig zu machen, stimmt's?“
Conway lächelte und antwortete: „Wir brauchen mit den Bewohnern des Planeten nicht vollständig in Kontakt zu treten. Es reicht wahrscheinlich, einen kurzen Blick auf die Exemplare des dort existierenden pflanzlichen und tierischen Lebens zu werfen, Atmosphäreproben zu nehmen und, we
An diesem Punkt unterbrach O'Mara die Verbindung mit einem unübersetzbaren Laut. Und jetzt, wo sie mit dem Patienten alles gemacht hatten, was sie aufgrund der wenigen Ke
Um die für warmblütige Sauerstoffatmer vorgesehene Kantine zu erreichen, mußten sie zwei Ebenen und ein Geflecht von Korridoren durchqueren, die keine Schutzanzüge erforderten. Die Gänge waren von flatternden, kriechenden und sich wellenförmig fortbewegenden Lebewesen bevölkert, die gelegentlich an ihnen vorbeikamen. Am Eingang wurden sie bereits von Dr. Prilicla empfangen, der eine grüne Mappe mit Pathologieberichten bei sich trug.
Als sie die Kantine betraten, wurde gerade der letzte Tisch für Terrestrier von einer Gruppe krabbenähnlicher Melfaner und einem Tralthaner in Beschlag genommen. Melfaner ko
Conway bega
„Cinrussker ziehen es vor, schwebend zu essen. Sie sagen, das fördert die Verdauung“, erklärte Murchison und fügte hinzu: „Außerdem trägt die von den Flügeln aufgewirbelte Luft zum Abkühlen der Suppe bei.“
Prilicla schwebte unverändert weiter, während sich die Tischrunde aufs Essen konzentrierte, das immer nur kurz unterbrochen wurde, um die Berichte weiterzureichen. Schließlich wandte sich Conway, der sich mittlerweile angenehm gesättigt fühlte, an den Cinrussker.
„Ich weiß nicht, wie Sie das fertiggebracht haben“, lobte er ihn freundlich. „We
Prilicla mußte aufgrund des Kompliments unwillkürlich zittern und erwiderte: „Ich hab durchaus wahrheitsgemäß beteuert, daß unser Patient im Sterben liegt.“
„Aber bestimmt nicht, daß er sich in diesem Zustand bereits seit langer Zeit befindet“, bemerkte Murchison.
„Bist du dir da auch wirklich sicher?“ fragte Conway verdutzt.
„Inzwischen ja“, antwortete sie ernsthaft, wobei sie auf einen der Berichte tippte. „Allen Anzeichen nach wurde die große Durchschußwunde erst einige Zeit nach der Erkrankung durch einen Meteoriteneinschlag hervorgerufen, und das heißt, Rankenfüßer und Überzugsubstanz waren am rechten Platz, de
Des weiteren beweisen diese Tests, daß ein sehr kompliziertes chemisches Verfahren zum Hervorrufen eines Scheintods — nicht bloße Hypothermie — eingesetzt wurde. Ein Verfahren, bei dem ein Organ nach dem anderen, beinahe eine Zelle nach der anderen, mit einem geeigneten Mittel durch Mikroinjektionen behandelt wurde. In gewisser Weise kö
„Und was ist mit den fehlenden Beinen oder Klauen und den Verbre
„Es ist möglich“, antwortete Murchison, „daß die Krankheit zuerst die Beine oder Klauen des Wesens befallen hat, vielleicht während seiner dem Nisten entsprechenden Tätigkeit. Das Entfernen der Gliedmaßen und die von dir erwähnten Verbre
Das nun folgende Schweigen wurde vom Lieutenant unterbrochen, der sagte: „Entschuldigen Sie, ich komme da nicht mehr ganz mit. Was genau wissen wir über diese Krankheit oder Wucherung?“
Wie Murchison ausführte, wußten sie bereits, daß die äußeren Symptome der Krankheit die rankenfüßerartigen Wucherungen waren, die die Haut des Patienten so vollständig bedeckten, daß sie einem Anzug aus Kettenpanzern gleichkamen. Offen war jedoch noch die Frage, ob diese Rankenfüßer ein Hautleiden darstellten, das Wurzelfasern getrieben hatte, oder ob es sich um eine subkutane Krankheit mit einem rankenfüßerähnlichen Ausschlag auf der Hautoberfläche handelte. In beiden Fällen jedoch wurden sie von einem dicken Bündel feiner Wurzelfasern festgehalten, die sich bis zu unbeka