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Kaum hatte er dem Ma
Die Verabreichung des Medikaments erfolgte in der üblichen Form mittels eines durchsichtigen, eßbaren Plastikschlauchs, der in bestimmten Zeitabständen abgebissen wurde und in jedem Abschnitt eine einzelne, mit einem Farbcode versehene Kapsel enthielt.
„Hat irgendeiner der anderen Helme auch dieses Medikament gegen Übelkeit enthalten?“ fragte Conway.
„Bisher alle, Doktor“, antwortete Naydrad, deren vier Greiforgane unabhängig voneinander mit den Anzugverschlüssen beschäftigt waren, während ihre Augen nach oben rollten, um Conway anzusehen. Sie fuhr fort: „Der Verletzte, den wir zuerst ausgezogen haben, wies Symptome von Übelkeit auf, als ich Druck auf den Bauchbereich ausübte. Zu diesem Zeitpunkt war der Patient allerdings nicht bei vollem Bewußtsein, und das, was er sagte, war für eine Übersetzung nicht zusammenhängend genug.“
Prilicla pflichtete ihr bei, indem er sagte: „Die emotionale Ausstrahlung ist typisch für ein Wesen im Delirium, das wahrscheinlich durch die erhöhte Temperatur verursacht wird, mein Freund. Ich hab auch unregelmäßige und unkoordinierte Bewegungen beobachtet, die ebenfalls symptomatisch für ein Delirium sind.“
„Das sehe ich auch so“, entgegnete Conway. Aber wodurch wurde es verursacht? Die letzte Frage stellte er nicht laut, weil er die Antwort darauf nicht ka
Alles deutete auf einen Hitzschlag und einen damit verbundenen Wasserentzug hin, was auch in Anbetracht der hohen Temperatur des Patienten und des damit verbundenen Verlusts an Körperflüssigkeit zu erwarten war. Sanftes Abtasten des Bauchbereichs erzeugte bei dem Patienten ein unwillkürliches Würgen, obwohl der Magen, soweit Conway erke
Der Pulsschlag war ein wenig erhöht, aber regelmäßig, die Atmung hingegen war ungleichmäßig und mit der Tendenz zu stoßweise auftretendem Husten. Als Conway den Rachen untersuchte, entdeckte er eine schwere Entzündung, und der Sca
Dabei stellte er fest, daß das Gesicht des Ma
Schließlich suchte Conway nach Anzeichen von Strahlenschäden oder nach Hinweisen auf die Inhalation radioaktiver Substanzen, aber erneut fiel das Ergebnis negativ aus.
„Captain! Hier Conway“, sagte er plötzlich. „Würden Sie Lieutenant Chen bitte sagen, er möchte während seiner Suche nach dem vermißten Offizier, von der Luft, den Nahrungsmitteln und den flüssigen Verbrauchsartikeln auf der Tenelphi Proben nehmen? Kö
„Wird erledigt“, antwortete Fletcher. „Chen, haben Sie mitgehört?“
„Ja, Sir“, erwiderte der technische Offizier und fügte hinzu: „Ich hab das fehlende Unfallopfer noch nicht finden kö
Da Conways Helm noch immer geschlossen war, hatte Murchison das Gespräch zum einen über die Lautsprecher auf dem Unfalldeck sowie Conways Äußerungen über das Außenübertragungssystem seines Anzugs mitgehört. Gereizt sagte sie: „Zwei Fragen, mein Lieber: Weißt du, was dem Patienten fehlt? Und hat das irgend etwas damit zu tun, daß du diesen ohrenbetäubenden Anzuglautsprecher benutzt, anstatt dein Helmvisier zu öffnen und normal mit uns zu sprechen?“
„Ich bin mir nicht sicher“, antwortete Conway.
„Vielleicht mag er mein Parfüm nicht“, wandte sie sich verärgert an Dodds.
Conway überhörte ihre schnippische Bemerkung und blickte sich in der Station um. Während er mit Naydrad den Patienten untersucht hatte, hatten Murchison und Dodds die restlichen ausgezogen und warteten nun offensichtlich auf neue Anweisungen. Prilicla führte bereits den Auftrag aus, den Conway schon bezüglich der ersten beiden Verletzten erteilt hatte.
Aber letztendlich sagte und tat Prilicla immer das Richtige, de
Schließlich sagte Conway: „We
Doch ist das nicht der Grund, weshalb ich Anzug und Helm versiegelt gelassen hab, anfangs gab es nämlich gar keinen. Mittlerweile halte ich es allerdings für eine gute Idee, we
„We
„Bis wir die Patienten zum Hospital bringen kö
Das heißt, wir müssen die verlorene Körperflüssigkeit ersetzen, gegen die Übelkeit angehen und die Körpertemperatur möglichst niedrig halten.
Vielleicht müssen wir sie festschnallen, um die Verletzten davon abzuhalten, Infusionsschläuche oder Kontrolleitungen abzureißen. Wir werden sie in Druckzelten isolieren und die Sauerstoffzufuhr erhöhen. Ich fürchte nämlich, daß sich ihr Zustand weiter verschlechtern wird und wir sie deshalb mit künstlicher Atmung unterstützen müssen.“
Conway hielt einen Moment lang i
„Die Isolierung kö