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„Was aber durchaus bedeuten kö
„Fronttraktor- und — pressorstrahlen sind bereit.“
„Gut, drosseln Sie die Rotation und das Trudeln des Schiffs“, befahl der Captain. „Aber sanft. Der Rumpf wird an Stabilität verloren haben, und wir wollen ihn nicht auseinanderbrechen. Vielleicht tragen die an Bord keine Anzüge…“
Er ließ den Satz unbeendet, während sich Dodds starr über sein Pult beugte. Der Astronavigator konzentrierte sich mit aller Anstrengung auf seine Fingerspitzen, als er die immateriellen kegelförmigen Felder der Pressor- und Traktorstrahlen auf den Rumpf des havarierten Schiffs richtete und die Tenelphi neben der Rhabwar sanft und langsam zum Stillstand brachte. Auch in der Ruhelage waren Bug und Heck der Tenelphi noch immer von einem Dunstschleier entweichender Luft verhüllt, doch mittschiffs schien die Rumpfkonstruktion unversehrt geblieben zu sein.
„Sir“, meldete Haslam aufgeregt. „Die Mittschiffsschleuse ist unbeschädigt. Ich glaube, wir kö
… und die Verletzten in einem Bruchteil der Zeit evakuieren, die wir für einen Transport durch den freien Raum benötigt hätten, dachte Conway erleichtert. Für diejenigen, die bis jetzt hatten überleben kö
Während er aufstand, verschloß und versiegelte er das Visier an seinem Helm.
„Ich werde das Andocken selbst durchführen“, sagte Fletcher nachdrücklich. „Sie beide gehen mit dem Doktor. Chen, Sie rühren sich nicht vom Fleck, bis Sie gerufen werden.“
Während sie in ihrer eigenen Mittschiffsschleuse standen, deren I
„Was ist das für ein Zeug?“ fragte Conway.
„Ich hab keine Ahnung…“, antwortete Haslam und streckte die Hand aus, um es zu berühren. Seine Finger hinterließen gelbliche Flecke, und an seinen Handschuhen blieb etwas von der Masse kleben. Schnell fügte er hinzu: „Es ist Schmiermittel, Doktor. Ich hab mich zuerst von der dunklen Farbe täuschen lassen. Meiner Meinung nach hat die Hitze der Bake das meiste weggeschmolzen und abgebra
„Schmiermittel also“, sagte Conway nachdenklich. „Und wie kommt es, daß irgendein Schmiermittel über die Außenhaut verteilt wird?“
Haslam klang ungeduldig, als er antwortete: „Wahrscheinlich hat sich während des Zusammenstoßes einer der Vorratskanister losgerissen und ist gegen die Luke geschleudert worden. An dem einen Ende eines solchen Kanisters ist ein Druckventil angebracht, das automatisch mehrere Gramm Schmiermittel ausgibt, we
Die Luke schwang auf, und Haslam, Conway und Dodds betraten die Schleusenkammer der Tenelphi. Haslam überprüfte die Kontrollinstrumente, während Dodds die Außenluke schloß. Der I
„Das glaube ich einfach nicht!“ rief Haslam entsetzt.
Die Schleusenvorkammer war mit Gestalten in Raumanzügen überfüllt, die frei an den Enden von Seilen oder Gurten umhertrieben, die an Ausrüstungshalterungen oder an anderen geeigneten Befestigungspunkten festgebunden waren. Das Notbeleuchtungssystem funktionierte noch, und es war ausreichend hell, um alle Einzelheiten der Gestalten erke
Conway drängte sich vorsichtig zwischen zwei der schwebenden Gestalten, und hielt einen der Körper fest. Vorsichtig schob er den So
„Losbinden und sofort aufs Unfalldeck bringen!“ befahl Conway.
„Lassen Sie die Arm- und Beinfesseln erst einmal dran. So sind sie einfacher zu bewegen, und zudem stützen die Riemen eventuell gebrochene Gliedmaßen. Das ist doch nicht die komplette Crew, oder?“
Natürlich war das keine wirkliche Frage, de
„Hier sind neun, Doktor“, antwortete Haslam nach einer schnellen Zählung. „Ein Besatzungsmitglied fehlt. Soll ich nach ihm suchen?“
„Jetzt nicht“, entgegnete Conway und dachte, daß sich der noch fehlende Offizier sehr umsichtig verhalten hatte: So hatte er zunächst eine Nachricht per Subraumfunk gesendet, da
Conway schwor sich, daß der Ma
„Ohne weiteres, mein Freund“, antwortete der kleine Empath. „Meine Muskulatur ist sowieso nicht kräftig genug, um bei der Behandlung von DBDG-Verletzten direkt zur Hand zu gehen, und meine Hilfe ist von daher eher moralischer als medizinischer Art.“
„Sehr gut“, entgegnete Conway. „Unser Problem ist ein fehlendes Besatzungsmitglied, das vielleicht verletzt ist, möglicherweise eben aber auch nicht. Wahrscheinlich hat die betreffende Person in einer luftdichten Kammer Schutz gesucht. Würden Sie ihren Aufenthaltsort bestimmen, damit wir keine Zeit mit der Durchsuchung des havarierten Schiffs vergeuden? Tragen Sie eine Druckhülle?“
„Ja, mein Freund“, erwiderte Prilicla. „Ich komme sofort.“
Es dauerte beinahe fünfzehn Minuten, bis die Unfallopfer von der Tenelphi in das Ambulanzschiff überführt waren. Zu diesem Zeitpunkt schwebte Prilicla entlang der Außenhaut des Schiffsrumpfs hin und her, um zu versuchen, die emotionale Ausstrahlung des fehlenden Besatzungsmitglieds aufzuspüren. Conway blieb im I