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Die ganze Zeit über hatte K. sein Gesicht geprüft, nun tat er es zum letztenmal. Barnabas war etwa so groß wie K., trotzdem schien sein Blick sich zu K. zu senken, aber fast demütig geschah das, es war unmöglich, daß dieser Ma
Gleich, als er gegangen war — vor dem Öffnen der Türe hatte er noch ein wenig mit der Schulter an der Tür gelehnt und mit einem Blick, der keinem einzelnen mehr galt, die Stube umfaßt —, sagte K. zu den Gehilfen: "Ich hole aus dem Zimmer meine Aufzeichnungen, da
Doch auch vor dem Haus — neuer Schnee fiel — sah K. ihn nicht. Er rief: "Barnabas!" Keine Antwort. Sollte er noch im Haus sein? Es schien keine andere Möglichkeit zu geben. Trotzdem schrie K. noch aus aller Kraft den Namen. Der Name do
"Barnabas", sagte K. und ko
Barnabas gab nach, sie entfernten sich vom Wirtshaus. Freilich fühlte K., daß er trotz größter Anstrengung gleichen Schritt mit Barnabas zu halten nicht imstande war, seine freie Bewegung hinderte, und daß unter gewöhnlichen Umständen schon an dieser Nebensächlichkeit alles scheitern müsse, gar in Seitengassen wie jener, wo K. am Vormittag im Schnee versunken war und aus der er nur von Barnabas getragen herauskommen ko
Sie gingen, aber K. wußte nicht, wohin; nichts ko
Er hing sich fester ein, fast zog ihn Barnabas, das Schweigen wurde nicht unterbrochen. Von dem Weg wußte K. nur, daß sie, nach dem Zustand der Straße zu schließen, noch in keine Seitengasse eingebogen waren. Er gelobte sich, durch keine Schwierigkeit des Weges oder gar durch die Sorge um den Rückweg sich vom Weitergehen abhalten zu lassen. Um schließlich weitergeschleift werden zu kö
Da blieb Barnabas stehen. Wo waren sie? Ging es nicht mehr weiter? Würde Barnabas K. verabschieden? Es würde ihm nicht gelingen. K. hielt Barnabas' Arm fest, daß es ihn fast selbst schmerzte. Oder sollte das Unglaubliche geschehen sein, und sie waren schon im Schloß oder vor seinen Toren? Aber sie waren ja, soweit K. wußte, gar nicht gestiegen. Oder hatte ihn Barnabas einen so unmerklich ansteigenden Weg geführt? "Wo sind wir?" fragte K. leise, mehr sich als ihn. "Zu Hause", sagte Barnabas ebenso. "Zu Hause?" — "Jetzt aber gib acht, Herr, daß du nicht ausgleitest. Der Weg geht abwärts." — "Abwärts?" — "Es sind nur ein paar Schritte", fügte er hinzu, und schon klopfte er an eine Tür.
Ein Mädchen öffnete; sie standen an der Schwelle einer großen Stube fast im Finstern, de
Also nicht sie waren zu Hause, nur Barnabas war zu Hause. Aber warum waren sie hier? K. nahm Barnabas zur Seite und fragte: "Warum bist du nach Hause gegangen? Oder wohnt ihr schon im Bereich des Schlosses?" — "Im Bereich des Schlosses?" wiederholte Barnabas, als verstehe er K. nicht. "Barnabas", sagte K., "du wolltest doch aus dem Wirtshaus ins Schloß gehen." — "Nein, Herr", sagte Barnabas, "Ich wollte nach Hause gehen; ich gehe erst früh ins Schloß, ich schlafe niemals dort." — "So", sagte K., "du wolltest nicht ins Schloß gehen, nur hierher." — Matter schien ihm sein Lächeln, unscheinbarer er selbst. — "Warum hast du mir das nicht gesagt?" — "Du hast mich nicht gefragt, Herr", sagte Barnabas, "du wolltest mir nur noch einen Auftrag geben, aber weder in der Wirtsstube noch in deinem Zimmer, da dachte ich, du kö
K. setzte sich auf eine Fensterbank, entschlossen, dort auch die Nacht zu verbringen und keinen Dienst sonst von der Familie in Anspruch zu nehmen. Die Leute aus dem Dorf, die ihn wegschickten oder die vor ihm Angst hatten, schienen ihm ungefährlicher, de