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Aber der Hass, den er für die Menschen empfand, blieb von den Menschen ohne Echo. Je mehr er sie in diesem Augenblick hasste, desto mehr vergötterten sie ihn, de

Er hätte sie jetzt am liebsten alle vom Erdboden vertilgt, die stupiden, stinkenden, erotisierten Menschen, genauso wie er damals im Land seiner rabenschwarzen Seele die fremden Gerüche vertilgt hatte. Und er wünschte sich, dass sie merkten, wie sehr er sie hasste, und dass sie ihn darum, um dieses seines einzigen jemals wahrhaft empfundenen Gefühls willen widerhassten und ihn ihrerseits vertilgten, wie sie es ja ursprünglich vorgehabt hatten. Er wollte sich ein Mal im Leben entäußern. Er wollte ein Mal im Leben sein wie andere Menschen auch und sich seines I

Aber daraus wurde nichts. Daraus ko

Wie damals in der Höhle im Traum im Schlaf im Herzen in seiner Phantasie stiegen mit einem Mal die Nebel, die entsetzlichen Nebel seines eigenen Geruchs, den er nicht riechen ko

Die fürchterlichen stickigen Nebel stiegen weiter aus dem Morast seiner Seele, indes um ihn das Volk in orgiastischen und orgastischen Verzückungen ächzte. Ein Ma

Er wird mich töten, dachte Grenouille. Er ist der einzige, der sich nicht von meiner Maske täuschen lässt. Er ka

Und er breitete seine Arme aus, um den heranstürzenden Engel zu empfangen. Schon glaubte er, den Dolch- oder Degenstoß als herrlich prickelnden Schlag gegen die Brust zu spüren und die Klinge, die durch alle Duftpanzer und stickigen Nebel hindurchging, mitten in sein kaltes Herz hinein – endlich, endlich etwas in seinem Herzen, etwas anderes als er selbst! Er fühlte sich fast schon erlöst.

Doch da

Da wurde es ihm von i

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Als er wieder zu sich kam, lag er im Bett der Laure Richis. Ihre Reliquien, Kleider und ihr Haar, waren weggeräumt worden. Eine Kerze bra

Noch bevor er die Augen aufschlug, prüfte Grenouille die Atmosphäre. Im I

Richis' Blick ruhte auf ihm. Unendliches Wohlwollen lag in diesem Blick, Zärtlichkeit, Rührung und die hohle, dümmliche Tiefe des Liebenden.

Er lächelte und drückte Grenouilles Hand fester und sagte: »Es wird jetzt alles gut werden. Der Magistrat hat dein Urteil kassiert. Alle Zeugen haben abgeschworen. Du bist frei. Du ka

Grenouille schüttelte den Kopf, und Richis' Gesicht wurde puterrot vor Glück. »Da

Grenouille nickte. Da brach Richis das Glück wie roter Schweiß aus allen Poren, und er beugte sich zu Grenouille herab und küsste ihn auf den Mund.

»Schlaf jetzt, mein lieber Sohn!« sagte er, als er sich wieder aufgerichtet hatte. »Ich werde bei dir wachen, solange bis du eingeschlafen bist.« Und nachdem er ihn eine lange Zeit in stummer Seligkeit betrachtet hatte: »Du machst mich sehr, sehr glücklich.«

Grenouille zog die Mundwinkel leicht auseinander, wie er es den Menschen abgeschaut hatte, die lächeln. Da

Grenouille blieb liegen, bis er in Haus und Stadt kein Geräusch mehr hörte. Als er da