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Er ging zur Wasserstelle, leckte die Feuchtigkeit von der Wand, ein, zwei Stunden lang, es war eine Tortur, die Zeit nahm kein Ende, die Zeit, in der ihm die wirkliche Welt auf der Haut bra
Er lehnte sich zurück gegen die Schütte von Geröll, streckte die Beine aus und wartete. Er musste seinen Körper jetzt ganz still halten, ganz still, wie ein Gefäß, das von zu viel Bewegung überzuschwappen droht. Allmählich gelang es ihm, den Atem zu zügeln. Sein aufgeregtes Herz schlug ruhiger, der i
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So ging es Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. So ging es sieben ganze Jahre lang.
Während dieser Zeit herrschte in der äußeren Welt Krieg, und zwar Weltkrieg. Man schlug sich in Schlesien und Sachsen, in Ha
Grenouille wäre einmal in dieser Zeit, im Winter, fast erfroren, ohne es zu merken. Fünf Tage lag er im purpurnen Salon, und als er im Stollen erwachte, ko
Einmal war der Schnee so hoch, dass er nicht mehr die Kraft hatte, sich bis zu den Flechten durchzuwühlen. Da ernährte er sich von steifgefrorenen Fledermäusen.
Einmal lag ein toter Rabe vor der Höhle. Den aß er. Das waren die einzigen Vorkommnisse, die er von der äußeren Welt in den sieben Jahren zur Ke
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Die Katastrophe war kein Erdbeben, kein Waldbrand, kein Bergrutsch und kein Stolleneinsturz. Sie war überhaupt keine äußere Katastrophe, sondern eine i
Er lag auf dem Kanapee im purpurnen Salon und schlief. Um ihn standen die leeren Flaschen. Er hatte enorm viel getrunken, zum Abschluss gar zwei Flaschen vom Duft des rothaarigen Mädchens. Wahrscheinlich war das zu viel gewesen, de
Und nun war das Entsetzliche, dass Grenouille, obwohl er wusste, dass dieser Geruch sein Geruch war, ihn nicht riechen ko
Als ihm das klargeworden war, schrie er so fürchterlich laut, als würde er bei lebendigem Leibe verbra
Allmählich wich der Schock. Allmählich lockerte sich der Griff der Angst, und Grenouille bega