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Hermine war gerade dabei, Kram zu belehren, wie ihr Name richtig ausgesprochen wurde; andauernd na

»Her – mie – ne«, sagte sie langsam und deutlich.

»Her – mi

»Wird schon«, sagte sie, fing Harrys Blick auf und grinste.

Als sie aufgegessen hatten, erhob sich Dumbledore und bat die Schüler ebenfalls aufzustehen. Da

Unter wild begeistertem Klatschen stürmten die Schwestern des Schicksals die Bühne; alle hatten sie besonders wilde Mähnen und waren in schwarze Umhänge gekleidet, die kunstvoll zerrissen und aufgeschlitzt waren. Sie nahmen ihre Instramente auf, und Harry, der sie so gespa

»Komm mit!«, zischte Parvati.»Wir sollen doch tanzen!«

Harry verhedderte sich beim Aufstehen in seinem Festumhang. Die Schwestern des Schicksals stimmten eine langsame, traurige Melodie an; Harry, ganz darauf bedacht, ja niemanden anzusehen, schritt auf die hell erleuchtete Tanzfläche (aus den Augenwinkeln sah er, daß Seamus und Dean ihm zuwinkten und kicherten), und schon hatte Parvati ihn an den Händen gefaßt, legte eine um ihre Hüfte und hielt die andere fest in der eigenen.

»Hübsche Socken, Potter«, knurrte Moody im Vorbeitanzen und starrte mit dem magischen Auge durch Harrys Umhang hindurch.

»Oh – ja, Dobby, der Hauself, hat sie für mich gestrickt«, erwiderte Harry grinsend.

»Er ist ja so gruslig!«, flüsterte Parvati, als Moody davon-geklonkt war.»So ein Auge gehört verboten!«

Der Dudelsack gab einen letzten zittrigen Ton von sich und Harry hörte es mit Erleichterung. Die Schwestern des Schicksals beendeten ihr Stück, Beifall brauste auf und Harry ließ Parvati sofort los.»Wollen wir uns nicht setzen?«

»Och, aber – das hier ist wirklich gut!«, sagte Parvati, als die Schwestern mit dem nächsten, viel schnelleren Lied bega

»Nein, nicht mein Fall«, log Harry und führte sie von der Tanzfläche – vorbei an Fred und Angelina, die so ausgelassen tanzten, daß die Leute um sie her ängstlich zurückwichen, um sich nicht zu verletzen – und hinüber zum Tisch, wo Ron und Padma saßen.

»Wie läuft's?«, fragte Harry Ron, setzte sich und öffnete eine Flasche Butterbier.

Ron gab keine Antwort. Er starrte finster zu Hermine und Krum hinüber, die ganz in der Nähe tanzten. Padma hatte die Arme verschränkt und die Beine übereinander geschlagen und wippte mit dem Fuß im Takt der Musik. Hin und wieder versetzte sie Ron, der sie völlig ignorierte, einen beleidigten Blick.

Parvati setzte sich neben Harry, kreuzte ebenfalls Arme und Beine und wurde nach wenigen Minuten von einem Jungen aus Beauxbatons zum Tanz aufgefordert.

»Du erlaubst doch, Harry?«, sagte Parvati.

»Wie bitte?«, sagte Harry, der gedankenversunken Cho und Cedric beobachtete.

»Oh, schon gut«, fauchte Parvati und ging mit dem Jungen aus Beauxbatons davon. Am Ende des Stücks kehrte sie nicht zurück.

Dafür kam Hermine zum Tisch und setzte sich auf Parvatis leeren Stuhl. Das Tanzen hatte ihr einen Hauch Rosa ins Gesicht getrieben.

»Hallo«, sagte Harry.

Ron sagte kein Wort.

»Heiß hier drin, nicht wahr?«, sagte Hermine und fächelte sich mit der Hand Luft zu.»Viktor holt uns eben was zu trinken.«

Ron warf ihr einen vernichtenden Blick zu.

»Viktor?«, sagte er.»Darfst du ihn noch nicht Vicky ne

Hermine sah ihn verdutzt an.

»Was ist los mit dir?«, fragte sie.

»We

Hermine starrte erst ihn an, da

»Er ist aus Durmstrang!«, zischte Ron.»Er kämpft gegen Harry! Gegen Hogwarts! Du – du -«Ron suchte offenbar nach Worten, die stark genug waren für Hermines Verbrechen,»du verbrüderst dich mit dem Feind, das ist es!«

Hermine klappte der Mund auf.

»Du hast sie doch nicht mehr alle!«, erwiderte sie nach kurzer Besi

Ron zog es vor, darauf nicht einzugehen.»Ich nehm an, er hat dich gefragt, ob du mit ihm zum Ball gehen willst, als ihr oben in der Bibliothek alleine wart?«

»Ja, allerdings«, sagte Hermine, und die rosa Flecken auf ihren Wangen glühten nun.»Na und?«

»Und wie ist es passiert – hast wohl versucht, ihn auf Belfer heiß zu machen?«

»Nein, hab ich nicht! We

Hermine hatte sehr schnell gesprochen und wurde jetzt so knallrot wie Parvatis Umhang.

»Ja – schön, das hat er dir erzählt«, sagte Ron gehässig.

»Und was soll das wieder heißen?«

»Ist doch klar, oder? Er ist der Schüler von Karkaroff. Er weiß, mit wem du so oft zusammen bist… er versucht doch nur, näher an Harry heranzukommen – einiges über ihn zu erfahren – oder ihm so nahe zu kommen, daß er ihn verhexen ka

Hermine sah aus, als hätte Ron ihr eine Ohrfeige verpaßt. Sie antwortete mit zitternder Stimme.»Nur um das zu klären, er hat mir nicht eine einzige Frage zu Harry gestellt, nicht eine -«

Mit Lichtgeschwindigkeit wechselte Ron die Spur.»Da

»Ich würde ihm nie und nimmer helfen, das Eierrätsel zu lösen!«, sagte Hermine empört.»Niemals. Wie ka

»Komische Art, das zu zeigen«, höhnte Ron.

»Der Si

»Nein, Blödsi

Einige Leute schauten nun zu ihnen rüber.

»Ron«, sagte Harry leise,»mir macht es nichts aus, daß Hermine mit Krum gekommen ist -«

Doch Ron ignorierte auch Harry.

»Warum läufst du Vicky nicht nach, er sucht dich sicher schon«, sagte er.

»Und ne

Ron sah ihr mit einer Mischung aus Zorn und Genugtuung nach.

»Bittest du mich heute Abend eigentlich mal zum Tanz?«, fragte ihn Padma.

»Nein«, sagte Ron und schaute weiter finster in die Menge.

»Schön«, zischte Padma, erhob sich und ging hinüber zu Parvati und dem Jungen aus Beauxbatons, der so schnell einen seiner Freunde auftrieb, daß Harry geschworen hätte, das sei nur mit einem Aufrufezauber möglich gewesen.