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Im Hogwarts-Express

Düstere Stimmung lag in der Luft, als Harry am nächsten Morgen erwachte, de

»Arthur!«, rief sie durchs Treppenhaus.»Arthur! Dringende Nachricht vom Ministerium!«

Mr Weasley erschien, den Umhang verkehrt herum an, trippelte an Harry vorbei, der sich an die Wand drücken mußte, und verschwand unten in der Küche. Als sie kurz danach hinzukamen, fanden sie Mrs Weasley aufgeregt in den Schubladen des Geschirrschranks wühlen -»Hier hatte ich doch irgendwo 'ne Feder liegen!«-, während sich Mr Weasley über das Feuer gebeugt mit jemandem unterhielt -

Harry schloß die Augen und öffnete sie wieder, de

Inmitten der Flammen saß ein großes bärtiges Ei, und dieses Ei war Amos Diggory. Das Ei redete hastig auf Mr Weasley ein, ohne sich von den umherstiebenden Funken und den um seine Ohren züngelnden Flammen auch nur im Geringsten stören zu lassen.

»… Muggelnachbarn haben Lärm und Schreie gehört und deshalb diese, wie heißen sie noch mal – Blitzisten gerufen. Arthur, du mußt da unbedingt hin!«

»Hier, bitte!«, keuchte Mrs Weasley und drückte ihrem Ma

»- wir kö

»Was hat Mad-Eye de

Mr Diggory rollte mit den Augen.»Jemand habe sich in seinem Hof rumgetrieben, sagte er. Er sei auf sein Haus zugeschlichen, doch seine Mülleimer hätten sich auf ihn gestürzt.«

»Was haben die Mülleimer gemacht?«, fragte Mr Weasley eifrig kritzelnd.

»Einen Höllenlärm und den ganzen Müll durch die Gegend gepfeffert, soviel ich weiß«, sagte Mr Diggory.»Als da

Mr Weasley stöhnte auf.»Und was ist mit dem Eindringling?«

»Arthur, du ke

»Eine Verwarnung wär drin«, sagte Mr Weasley stirnrunzelnd und schrieb immer noch hastig.»Mad-Eye hat seinen Zauberstab nicht benutzt? Er selbst hat niemanden angegriffen?«

»Ich wette, er ist aus dem Bett gesprungen und hat angefangen, alles zu verhexen, was er vom Fenster aus erreichen ko

»Gut, ich muß los«, sagte Mr Weasley, stopfte das Pergament mit den Notizen in die Tasche und huschte aus der Küche.

Mr Diggorys Kopf wandte sich Mrs Weasley zu.

»Tut mir Leid, Molly«, sagte er etwas ruhiger,»daß ich euch heute so früh stören mußte… aber Arthur ist nun mal der Einzige, der Mad-Eye da raushauen ka

»Schon gut, Amos«, sagte Mrs Weasley.»Magst du nicht ein wenig Toast mit Butter, bevor du gehst?«

»O danke, da sag ich nicht nein.«

Mrs Weasley nahm ein Stück gebutterten Toast von einem Stapel auf dem Küchentisch, steckte es in die Feuerzange und schob es Mr Diggory in den Mund.

»Manke«, schmatzte Mr Diggory und verschwand mit einem leisen Plopp.

Harry hörte, wie sich Mr Weasley hastig von Bill, Charlie, Percy und den Mädchen verabschiedete. Fünf Minuten später tauchte er wieder in der Küche auf, sich hastig kämmend, den Umhang jedoch richtig herum an.

»Ich muß mich beeilen – ein gutes Schuljahr wünsch ich euch, Jungs«, rief er Harry, Ron und den Zwillingen zu, warf sich einen weiteren Umhang über die Schulter und machte Anstalten zu disapparieren.»Molly, macht es dir was aus, die Kinder nach King's Cross zu bringen?«

»Ist schon gut«, sagte Mrs Weasley.»Kümmere du dich um Mad-Eye, wir kommen schon klar.«

Kaum war Mr Weasley verschwunden, traten Bill und Charlie in die Küche.»Hat hier jemand was von Mad-Eye gesagt?«, fragte Bill.»Was hat er jetzt schon wieder ausgefressen?«

»Er behauptet, jemand habe versucht, letzte Nacht in sein Haus einzubrechen«, sagte Mrs Weasley.

»Mad-Eye Moody?«, sagte George nachdenklich, während er seinen Toast mit Marmelade bestrich»Ist das nicht dieser durchgeknallte -«

»Dein Vater hält sehr viel von Mad-Eye Moody«, unterbrach ihn Mrs Weasley steif.

»Jaah, nun, Dad sammelt auch Stecker, oder?«, sagte Fred leise, als Mrs Weasley hinausging.»Seelenverwandtschaft…«

»Moody war zu seiner Zeit ein großer Zauberer«, sagte Bill.

»Er ist doch ein alter Freund von Dumbledore?«, meinte Charlie.

»Auch Dumbledore ist ja nicht gerade das, was man normal ne

»Wer ist de

»Früher hat er fürs Ministerium gearbeitet, heute ist er im Ruhestand«, sagte Charlie.»Ich hab ihn mal getroffen, als Dad mich zur Arbeit mitnahm. Er war ein Auror – einer der besten… ein Jäger schwarzer Magier«, fügte er mit einem Blick auf den fragend dreinblickenden Harry hinzu.»Zu seiner Zeit hat er praktisch die Hälfte der Zellen in Askaban gefüllt. Hat sich dabei allerdings eine Menge Feinde gemacht… vor allem die Familien von Leuten, die er gefangen hat… und wie ich höre, hat ihn auf seine alten Tage noch der Verfolgungswahn gepackt. Traut keinem mehr über den Weg. Sieht an jeder Ecke schwarze Magier.«

Bill und Charlie kamen überein, die anderen nach King's Cross zu begleiten und sich dort zu verabschieden. Percy jedoch entschuldigte sich wortreich, weil er unbedingt zur Arbeit müsse.

»Ich ka

»Ja, und weißt du was, Percy?«, sagte George mit ernster Miene.»Ich denke, bald wird er sogar deinen Namen ke

Mrs Weasley hatte sich ans Telefon im Dorfpostamt gewagt und drei gewöhnliche Muggeltaxis bestellt, die sie nach London fahren sollten.

»Arthur hat versucht Wagen aus dem Ministerium zu besorgen«, flüsterte Mrs Weasley Harry zu, als sie auf dem rege

Harry mochte Mrs Weasley ungern sagen, daß Muggeltaxifahrer selten überdrehte Eulen transportierten, und Pigwidgeon machte einen trommelfellzerfetzenden Lärm. Auch war es nicht besonders hilfreich, daß Freds Koffer aufsprang und überraschend eine Anzahl Dr. Filibusters hitzefreier, naß zündender Feuerwerksknaller losging. Woraufhin der Fahrer, dem Krummbein in Panik auch noch die Krallen in die Waden schlug, vor Schreck und Schmerz laut aufschrie.

Mitsamt ihren Koffern auf die Rückbänke der Taxis gequetscht, hatten sie eine unbequeme Fahrt. Krummbein brauchte eine ganze Weile, um sich von den Knallern zu erholen, und als sie endlich London erreichten, waren Harry, Ron und Hermine furchtbar zerkratzt. Erleichtert aufatmend stiegen sie vor King's Cross aus, auch we