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»Es ist das Dunkle Mal, Harry!«, keuchte Hermine und zerrte ihn mit aller Kraft fort.»Das Zeichen von Du-weißt-schon-wem!«

»Voldemorts -?«

»Harry, komm schon!«

Harry wandte sich jetzt um – Ron packte hastig seinen kleinen Krum ein – und die drei machten sich auf den Weg über die Lichtung – doch nach nur wenigen hastigen Schritten verriet ihnen ein leises Plopp nach dem anderen, daß zwanzig Zauberer aus dem Nichts aufgetaucht waren und sie umzingelten.

Harry wirbelte herum, und im Bruchteil einer Sekunde erka

»Stupor!«, do

»Aufhören!«, schrie eine Stimme, die er ka

Der Wind, der Harrys Haar zerzaust hatte, legte sich. Er hob den Kopf ein wenig höher. Der Zauberer vor ihm hatte seinen Stab gesenkt. Harry setzte sich auf und sah Mr Weasley mit entsetztem Gesicht auf sie zugehen.

»Ron – Harry -«, seine Stimme zitterte,»- Hermine – seid ihr verletzt?«

»Aus dem Weg, Arthur«, herrschte ihn eine kalte Stimme an.

Es war Mr Crouch. Er und die anderen Ministeriumszauberer zogen den Kreis um sie enger. Harry stand auf, um sich ihnen entgegenzustellen. Mr Crouchs Gesicht war wutverzerrt.

»Wer von Ihnen hat es getan?«, bellte er, und seine scharfen Augen blitzten zwischen ihnen hin und her.»Wer von Ihnen hat das Dunkle Mal heraufbeschworen?«

»Das waren wir nicht!«, sagte Harry und deutete mit der Hand hoch zum Schädel.

»Wir haben überhaupt nichts getan!«, sagte Ron, rieb sich den Ellbogen und sah entrüstet seinen Vater an.»Warum habt ihr uns angegriffen?«

»Lügen Sie nicht, Sir!«, rief Mr Crouch. Sein Zauberstab war immer noch direkt auf Ron gerichtet und seine Augen quollen hervor – so wirkte er leicht übergeschnappt.»Sie sind am Tatort entdeckt worden!«

»Barty«, flüsterte eine Hexe in einem langen wollenen Morgenrock,»das sind doch noch Kinder, Barty, die wären doch nie in der Lage -«

»Wo kam de

»Von da drüben«, sagte Hermine zitternd und deutete auf die dunkle Stelle, wo die Stimme hergekommen war,»da war jemand hinter den Bäumen… er hat laut gesprochen – eine Beschwörung -«

»Oh, stand also da drüben, nicht wahr?«, sagte Mr Crouch und wandte seine hervorquellenden Augen Hermine zu; daß er ihr nicht glaubte, stand ihm im Gesicht geschrieben.»Hat eine Beschwörung gesprochen, soso? Sie scheinen sehr gut zu wissen, wie das Mal aufgerufen wird, Fräulein -«

Doch keiner der Ministeriumszauberer außer Mr Crouch schien es überhaupt für denkbar zu halten, daß Harry, Ron oder Hermine den Schädel heraufbeschworen hatte; im Gegenteil, bei Hermines Worten hoben sie alle wieder ihre Zauberstäbe, spähten durch die Nacht und richteten sie auf die besagte Stelle.

»Zu spät«, sagte die Hexe in dem wollenen Morgenrock kopfschüttelnd.»Die sind bestimmt schon disappariert.«

»Da bin ich anderer Meinung«, sagte ein Zauberer mit stoppligem braunem Bart. Es war Amos Diggory, Cedrics Vater.»Unsere Schocker sind doch direkt durch diese Bäume geflogen… vielleicht haben wir sie sogar erwischt…«

»Sei vorsichtig, Amos!«, warnten einige Umstehende, als Mr Diggory die Schultern straffte, den Zauberstab ausstreckte und die Lichtung überquerte. Die Hände an den Mund gepreßt sah Hermine ihn in den Schatten verschwinden.

Sekunden später hörten sie Mr Diggory rufen.

»Ja! Wir haben sie! Hier ist jemand! Bewußtlos! Es ist – aber – du meine Güte…«

»Sie haben jemanden?«, rief Mr Crouch mit zweifelndem Unterton.»Wen? Wer ist es?«

Sie hörten Zweige knacken und Blätter rascheln und da

Mr Crouch schien zu Eis gefroren, als ihm Mr Diggory die Elfe vor die Füße legte. Die anderen Ministeriumszauberer starrten allesamt Mr Crouch an. Ein paar Sekunden lang blieb er wie geba

»Das – ka

Plötzlich ging er schnell um Mr Diggory herum und marschierte auf die Stelle zu, wo dieser Winky gefunden hatte.

»Hat keinen Zweck, Mr Crouch«, rief ihm Mr Diggory nach.»Mehr sind nicht da.«

Doch Mr Crouch schien ihm nicht glauben zu wollen. Sie ko

»Ziemlich peinlich«, sagte Mr Diggory verbissen und sah hinunter auf die reglose Gestalt Winkys.»Barty Crouchs Hauselfe… schon ein starkes Stück…«

»Reg dich ab, Amos«, sagte Mr Weasley leise,»du glaubst doch nicht allen Ernstes, daß es die Elfe war? Das Dunkle Mal ist das Zeichen eines Zauberers. Dazu ist ein Zauberstab nötig.«

»Tja«, sagte Mr Diggory,»sie hatte einen Zauberstab.«

»Wie bitte?«, sagte Mr Weasley.

»Hier, schau.«Mr Diggory hob den Zauberstab und zeigte ihn Mr Weasley.»Hatte ihn in der Hand. Da hätten wir also schon mal einen Verstoß gegen Artikel drei des Gesetzes zum Gebrauch des Zauberstabs: Kein nichtmenschliches Wesen darf einen Zauberstab tragen oder gebrauchen.«

In diesem Augenblick gab es ein erneutes Plopp und Ludo Bagman apparierte direkt neben Mr Weasley. Erschöpft und verwirrt drehte er sich im Kreis und spähte kichernd zu dem smaragdgrünen Schädel hoch.

»Das Dunkle Mal!«, keuchte er und hätte um ein Haar Winky zertrampelt. Mit fragender Miene wandte er sich an seine Kollegen.»Wer war das? Habt ihr sie? Barty! Was geht hier vor?«

Mr Crouch war mit leeren Händen zurückgekehrt. Sein Gesicht war immer noch gespenstisch weiß und seine Hände und sein Oberlippenbärtchen zuckten.

»Wo warst du, Barty?«, sagte Bagman.»Warum warst du nicht beim Spiel? Deine Elfe hat dir doch einen Platz besetzt – würgende Wasserspeier!«Bagmans Blick war auf Winky zu Crouchs Füßen gefallen.»Was ist de

»Ich hatte vorhin zu tun, Ludo«, antwortete ihm Mr Crouch, der immer noch am ganzen Leib zuckte und die Lippen kaum bewegte.»Und meine Elfe wurde betäubt.«

»Betäubt? Von euch hier, soll das heißen? Aber warum -?«

Plötzlich dämmerte es auf Bagmans rundem, glänzendem Gesicht; er blickte hoch zu dem Schädel, hinab auf Winky und fixierte da

»Nein!«, sagte er.»Winky? Hat das Dunkle Mal heraufbeschworen? Die weiß doch nie und nimmer, wie das geht! Und erst einmal brauchte sie einen Zauberstab!«

»Sie hatte einen«, sagte Mr Diggory.»Als ich sie fand, hatte sie einen in der Hand, Ludo. We

Crouch ließ nicht erke

Winky regte sich ein wenig. Ihre großen braunen Augen öffneten sich und sie blinzelte ein paar Mal recht verwirrt. Unter den stummen Blicken der Zauberer setzte sie sich zitternd auf den Hintern. Da