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»Sie schwebten durch die Gasse auf etwas zu, das wie zwei Jungs aussah.«»Wie sahen diese Jungs aus?,«fragte Madame Bones mit zu Schlitzen verengten Augen.

»Nun, der eine war ziemlich groß und der andere sehr schmal.«

»Nein, nein,«sagte Madam Bones ungeduldig.»Ich meine die Dementoren, kö

»Oh,«antwortete Misses Figg mit deutlich erke

Was Misses Figg sagte, hörte sich so an, als hätte sie bestenfalls ein Bild von einem Dementoren gesehen. Aber ein Bild ka

In der zweiten Reihe lehnte sich ein Zauberer mit einem schwarzen Schnurrbart zu seinem Nebensitzer hinüber und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Der grinste und nickte.

»Sie waren groß und hatten Mäntel an,«wiederholte Madam Bones kühl, während Fudge spöttisch prustete.»Ok, sonst noch etwas?«

»Ja,«fuhr Misses Figg fort.»Ich habe sie gefühlt. Obwohl es eine warme Sommernacht war, wurde plötzlich alles eiskalt. Als ob das ganze Glück der Welt plötzlich weg wäre. Ich eri

fragte sie und Harry spürte, wie Hoffnung in ihm aufkam.

»Sie bewegten sich auf die Jungs zu«sagte Misses Figg mit stärkerer Stimme als je zuvor. Das Rosa in ihrem Gesicht war wie weggeblasen.«Einer der beiden Jungs war hingefallen, der andere wich zurück und versuchte, die Dementoren aufzuhalten. Das war Harry. Er versucht es zweimal, erzeugte aber nur silbernen Dampf. Beim dritten Versuch erzeugte er da

Während Madame Bones ruhig auf Misses Figg herunterschaute, beachtete Fugde sie überhaupt nicht, sondern spielte mit seinen Papieren. Schließlich erhob er sich und bemerkte in einem aggressiven Ton:»Ist das alles, was Sie gesehen haben?«

»Das ist es, was passiert ist«wiederholte Misses Figg.»Sehr gut, Sie kö

Misses Figg schaute ängstlich zwischen Fudge und Dumbledore hin und her, erhob sich da

»Ein nicht sehr überzeugender Zeuge,«meinte Fudge hochnäsig.»Na ja, ich weiß nicht«, erwiderte Madam Bones.»Sie beschrieb die Wirkung eines Dementoren sehr genau und ich ka

»Aber warum kommen Dementoren in einen Muggle-Vorort!!? Das müsste doch ein riesiger Zufall gewesen sein«

überlegte Fudge.»Oh, ich glaube, keiner von uns hier denkt, daß die Dementoren dort zufällig waren,«entgegnete Dumbledore.

Die Hexe mit dem Monokel schnitt ihm mit dröhnender Stimme das Wort ab.

»Du hast einen ausgewachsenen Patronus hervorgebracht?«

»Ja,«sagte Harry,»weil-«

»Einen körperlichen Patronus?«

»Einen… was?«sagte Harry.

»Dein Patronus hatte eine klar abgegrenzte Form? Was ich sagen will, war er mehr als Dampf und Rauch?«

»Ja,«sagte Harry, der sich sowohl ungeduldig als auch verzweifelt fühlte, es ist ein Hirsch, es ist immer ein Hirsch.«

»Immer?«fragte Madam Bones.»Du hast schon vorher einen Patronus hervorgebracht?«

»Ja,«sagte Harry.»Ich mache es schon seit über einem Jahr.«

»Und Du bist fünfzehn Jahre alt?«.»Ja, und -«

»Du hast das in der Schule gelernt?«

»Ja, Professor Lupin hat es mich im dritten Jahr gelehrt, wegen der -«

»Beeindruckend,«sagte Madam Bones, die auf ihn herunter starrte,»ein echter Patronus in seinem Alter… wahrhaftig sehr beeindruckend.«

Einige der Zauberer und Hexen um sie herum bega

»Die Frage ist nicht, wie beeindruckend die Magie war,«sagte Fudge mit gereizter Stimme,»es ist sogar umso schlimmer, je beeindruckender es war, würde ich denken, da der Junge es im offensichtlichen Beisein von Muggeln tat!«

Die, die bisher die Stirn gerunzelt hatten, murmelten jetzt Zustimmung, aber es war ein Blick auf Percys scheinheiliges Nicken, das Harry dazu brachte, die Stimme zu erheben.

»Ich habe es wegen der Dementoren getan,«sagte er laut, bevor ihn jemand unterbrechen ko

Er hatte weiteres Getuschel erwartet, aber das Schweigen, das daraufhin entstand wirkte dichter als vorher.

»Dementoren?«sagte Madam Bones nach einem Augenblick, und ihre buschigen Augenbrauen erhoben sich soweit, daß das Monokel herunterzufallen drohte.

»Was meinst Du, Junge?«

»Ich meine, in der Gasse waren zwei Dementoren, und sie waren hinter mir und meinem Cousin her!«

»Aha,«sagte Fudge erneut, unerfreulich grinsend, während er im Wizengamot umherschaute, als wollte er sie einladen, den Witz mit ihm zu teilen.»Ja, ja. Ich dachte doch, daß wir etwas in dieser Richtung hören würden.«

»Dementoren in Little Whinging?«fragte Madam Bones mit einer Stimme, die zeigte, wie überrascht sie war.»Ich verstehe nicht -«

»Wirklich nicht, Amelia?«fragte Fudge, immer noch grinsend.»Laß es mich erklären. Er hat es sich durchdacht und hielt Dementoren für eine gute Idee, seine Geschichte zu decken, wirklich eine nette Geschichte. Muggels kö

»Ich lüge nicht!,«rief Harry laut, um das erneut aufkommende Gemurmel des Gerichts zu übertönen.»Es waren zwei von ihnen, die von beiden Enden der Gasse kamen, alles wurde dunkel und kalt und als mein Cousin sie spürte, ra

»Genug, genug!«sagte Fudge, mit einem sehr hochmütigen Ausdruck im Gesicht.»Es tut mir leid, eine Geschichte zu unterbrechen, die wahrscheinlich sehr sorgfältig einstudiert wurde -«

Dumbledore räusperte sich. Das Wizengamot wurde wieder still.

»Wir haben durchaus einen Zeugen für die Anwesenheit von Dementoren in jener Gasse,«sagte er,»abgesehen von Dudley Dursley natürlich.«

Fudges pralles Gesicht schien zu erschlaffen, als ob jemand die Luft herausgelassen hätte. Für einen Augenblick oder zwei starrte er auf Dumbledore herunter, da

»Ich ka

»Wahr,«sagte Madam Bones,»das entspricht der Wahrheit.«

»In Ordnung, sehr schön, sehr schön,«knurrte Fudge.»Wo ist diese Person?«

»Ich habe sie mitgebracht,«sagte Dumbledore,»sie steht draußen vor der Tür. Soll ich sie holen? -«

»Nein – Weasley, Sie gehen,«bellte Fudge zu Percy, der sofort aufsprang, die Treppen von der Empore des Gerichts herunterra

Einen Augenblick später kam Percy zurück, gefolgt von Frau Figg. Sie sah verängstigt aus und noch weniger bei Trost als sonst. Harry wünschte, sie hätte daran gedacht, statt der Hausschuhe etwas anderes anzuziehen…Dumbledore stand auf und bot Ihr seinen Platz an, bevor er sich einen zweiten Stuhl herzauberte.

»Vollständiger Name?«fragte Fudge laut, nachdem Frau Figg sich nervös am der äußersten Kante der Sitzfläche niedergelassen hatte.