Страница 187 из 209
Kommt schon.«
Er ging direkt auf die Tür zu, die sich ihm gegenüber befand, die Anderen folgten dicht hinter ihm, legte seine linke Hand auf ihre kühle, glänzende Oberfläche, hob seinen Zauberstand, bereit, in dem Moment zuzuschalgen, in dem sie sich öffnete, und drücke.
Sie schwang mit Leichtigkeit auf. [»leicht«hört sich an, als wärs leicht, sie zu Öffnen]
Im Gegensatz zur Dunkelheit im ersten Raum wirkte dieser lange, rechteckige Raum mit seinen an langen goldenen Ketten von der Decke hängenden Lampen viel heller, doch es gab keine glänzenden/funkelnden, schimmernden Lichter, so wie Harry sie in seinen Träumen gesehen hatte. Der Raum war ziemlich leer, bis auf einige Schreibtische und, genau in der Mitte des Raums, einen riesigen, gläsernen Tank, gefüllt mit dunkelgrüner Flüssigkeit, in dem sie alle hätten schwimmen kö
»Was sind das für Dinger?«flüsterte Ron.
»Weiß ich nicht,«sagte Harry.
»Sind das Fische?«hauchte Gi
»Wassermaden!«sagte Luna aufgeregt.»Papa hat gesagt das Ministerium züchtet -«
»Nein,«sagte Hermine. Sie hörte sich seltsam an. Sie ging vor um durch die Seitenwand des Tanks zu sehen.»Es sind Gehirne.«
»Gehirne?«
»Ja… Ich möchte wissen, was die mit denen machen?«
Harry ging zu ihr zum Tank. Sicherlich, er hatte keine Zweifel, nun, da er sie von Nahem sah. Durch die grüne Flüssigkeit treibend kamen sie ab und zu schaurig schimmernd in Sicht; sie sahen etwas wie schleimiger Blumenkohl aus.
»Gehen wir raus hier,«sagte Harry,»das ist nicht der richtige Raum. Wir müssen eine andere Tür probieren.«
»Hier gibt’s auch Türen,«sagte Ron und zeigte an die Wände.
Harry verlor langsam den Mut; wie groß war dieser Ort?
»In meinem Traum bin ich von diesem dunklen Raum in den Zweiten gegangen,«sagte er,»Ich denke wir sollten zurück gehen und von dort aus weitermachen.«
Also eilten sie zurück in den dunklen, runden Raum; jetzt schwammen die geisterhaften Umrisse der Gehirne anstatt der blauen Kerzenflammen vor Harrys Augen.
»Wartet!«sagte Hermine scharf, als Luna die Tür zum Gehirnraum hinter ihnen schließen wollte. »Flagrate!«
Sie zeichnete mit ihrem Zauberstab in der Luft und ein glühendes»X«erschien auf der Tür. Sobald die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen war, gab es ein lautes Rumpeln und und wieder bega
»Gut mitgedacht,«sagte Harry.»OK, probieren wir die aus -«.Wieder schritt er zielstrebig auf die Tür ihm gegenüber zu und drückte sie, mit immer noch erhobenem Zauberstab, die anderen folgten gleich hinter ihm.
Dieser Raum war größer als der letzte, schwach beleuchtet und rechteckig, und die Mitte war abgesenkt und bildete eine große 20 Fuß tiefe Steingrube. Sie standen auf der obersten Reihe von etwas was schien als wären es Steinbänke die durch den gesamten Raum gingen und in steilen Schritten abfielen, wie in einem Amphitheater oder dem Gerichtssaal in dem Harry von dem Zaubererrat verhört wurde. Anstelle von einem angeketteten Stuhl gab es in der Mitte der Grube einen angehobenen Steinpodest, auf welchem ein Torbogen aus Stein stand welcher so alt, angeknackst und zerbröckelt aussah, daß Harry überrascht war, daß das Ding überhaupt noch stand.
Nicht gehalten von irgendeiner der umgebenden Wände wurde der Torbogen mit einem zerfetzten schwarzen Umhang oder Schleier zugehängt, welcher trotz der kompletten Stille der kalten umgebenden Luft sehr schwach flatterte als we
»Wer ist da?«sagte Harry, und sprang auf die untere Bank. Es antwortete keine Stimme aber der Schleier flatterte weiterhin.
»Vorsicht!«flüsterte Hermine.
Harry stieg die Bänke eine nach der anderen hinunter bis er den steinernen Boden der abgesenkten Grube erreichte.
Seine Schritte hallten laut wider als er langsam in Richtung des Podestes ging. Der Torbogen sah von dort wo er jetzt stand viel höher aus als von oben wo er auf ihn herabgeschaut hat. Der Schleier bewegte sich immer noch leicht, als we
»Sirius?«sprach Harry erneut, aber viel leiser jetzt wo er näher dran war.
Er hatte das merkwürdige Gefühl, daß dort jemand rechts hinter dem Schleier auf der anderen Seite des Torbogens stand. Er umklammerte seinen Zauberstab sehr fest und umrandete die Plattform, aber dort war niemand; alles was zu sehen war, war die andere Seite von dem zerrissenen schwarzen Schleier
»Laß uns gehen,«rief Hermine von der Mitte der steinernen Stufen.»Das ist nicht richtig Harry, komm, laß uns gehen.«
Sie klang ängstlich, viel ängstlicher als sie in dem Raum mit den schwimmenden Gehirnen war, doch Harry dachte, daß der Torbogen etwas schönes an sich hatte, obwohl er alt war. Der leicht flatternde Schleier irritierte ihn; er spürte ein sehr starkes Verlangen, das Podest hochzuklettern und durch ihn durch zu gehen.
»Harry, laß uns gehen, OK?«sagte Hermine noch bestimmter.
»OK,«sagte er, aber er bewegte sich nicht. Er hatte gerade etwas gehört. Schwach flüsternde, murmelnde Geräusche kamen von der anderen Seite des Schleiers.
»Was sagst Du?«sagte er sehr laut, so daß seine Worte überall in den Steinbänken widerhallten.
»Da spricht niemand, Harry!«sagte Hermine, die sich nun zu ihm hin bewegte.
»Jemand flüstert dort hinter,«sagte er und bewegte sich ausserhalb ihrer Reichweite und untersuchte weiterhin den Schleier.»Bist Du das, Ron?«
»Ich bin hier, Kumpel,«sagte Ron, und erschien auf der Seite des Torbogens.
»Ka
»Ich ka
»Dort sind Leute drin!«
»Was meinst Du damit,»dort drin«?«fragte Hermine und sprang von der obersten Stufe und klang noch wütender,»da ist niemand»dort drin,«das ist nur ein Torbogen, da ist kein Platz für irgendjemanden um dort zu sein. Harry, laß es, komm weg -«
Sie packte seinen Arm und zog, aber er wehrte sich.
»Harry, wir sollten hier sein um Sirius zu helfen!«sagte sie in einer hohen, schrillen Stimme.
»Sirius,«wiederholte Harry und starrte weiterhin den immer noch flatternden Schleier an.»Jaaa…«
Ein Gedanke machte sich in seinem Gehirn breit; Sirius, gefangen genommen und gefoltert, und er starrt diesen Torbogen an…
Er ging einige Schritte vom Torbogen weg und wand seinen Blick weg vom Schleier.
»Laß uns gehen,«sagte er…»Das versuche ich die ganze Zeit zu sagen – also gut, kommt jetzt!«sagte Hermine und sie ging den Weg zurück ums Podest. Auf der anderen Seite starrten Gi
»Was meinst Du, was dieser Torbogen war?«fragte Harry Hermine als sie wieder den dunklen kreisförmigen Raum betraten.
»Ich weiß es nicht, aber was immer es war, es war gefährlich,«sagte sie bestimmt, und wieder markierte sie die Tür mit einem bre
Einmal mehr bewegte sich die Mauer und erneut kam sie zum Stillstand. Harry näherte sich zufällig einer anderen Tür und drückte sie. Sie rührte sich nicht.
»Was ist los?«sagte Hermine.
»Sie ist… verschlossen…«sagte Harry und schmiss sich mit seinem Gewicht gegen die Tür, aber sie bewegte sich nicht.
»Die ist es, nicht wahr?«sagte Ron aufgeregt, und ging zu Harry um ihm zu helfen die Tür gewaltsam zu öffnen.