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»Ja, ich glaube auch«antwortete Harry glücklich über den Themenwechsel.
»Ich will damit sagen, wir haben ein Spiel gewo
»Ja, genau«stimmte Harry zu, der froh darüber war, daß das andere Thema abgehakt war. Er sah Cho Chang doch sie ist ihm ausweichend, schnurstracks über den Hof gelaufen.
.Das letzte Spiel der Quidditch Saison, Gryffindor gegen Ravenclaw, sollte am letzten Maiwochenende stattfinden.
Obwohl Slytherin von Hufflepuff im letzten Spiel knapp besiegt wurde, glaubte keiner der Gryffindors an ihren Sieg.
Das lag hauptsächlich daran, (Obwohl es ihm natürlich keiner sagte) daß Ron sich den absoluten Minusrekord als Torhüter erobert hatte. Er selbst schien aber vor neuem Optimismus nur so zu strotzen.
»Ich ka
»Du weißt«sprach Hermine, als sie gerade inmitten einer sehr gereizten Menge zum Spielfeld hinübergingen,»ich denke das Ron ohne die ständige Überwachung von Fred und George viel selbstbewußter wäre.«
Luna Lovegood marschierte vorbei und auf ihrem Kopf hatte sie ein lebensecht aussehende Adlerfigur.»Oh Gott, das hatte ich ja ganz vergessen! Cho wird spielen, Luna nicht«entfuhr es Hermine, dem flügelschlagenden Adler auf Luna nachschauend, die gerade an einer Gruppe gackernder Slytherins vorbeiging. Harry ächzte und grunzte, de
Sie fanden Plätze in der obersten Sitzreihe. Es war ein schöner, wolkenloser Tag. Ron sich den Tag nicht schöner vorstellen kö
»Weasley ist unser König.«
Lee Jordan, der zu der Zeit als Fred und George ihn allein ließen sehr entmutigt war, kommentierte heute wie immer.
Die Teams schnellten vom Spielfeld in die Lüfte als er ihre Namen nein kleines bißchen weniger begeistert als sonst aufrief.» Bradley… Davies… Chang,«rief er, und Harry fühlte wie sein Magen sich leicht überschlug, vielmehr ein zaghaftes schlingern. Ihr glänzendes schwarzes Haar wehte in der schwachen Brise, als Cho auf das Spielfeld hinausging. Er war sich nicht sicher ob er mehr von Ihr wollte, Aber er war sich sicher, daß er nicht die initiative ergreifen würde. Daß sie sich mit Roger Davies angeregt unterhielt, bevor sie sich auf ihren Besen schwang, machte ihn ein klein wenig Eifersüchtig.
»Und sie sind im Spiel!«sagte Lee.»Und Davies bekommt sofort den Quaffle, Ravenclaws Kapitän Davies hat den Quaffle, er entkommt Johnson, er weicht Bell aus, er umgeht Spi
Harry, Hermine und alle anderen aus Gryffindors stöhnten auf. Das Unheil war vorauszusehen, die Slytherins auf der gegenüberliegenden Seite standen auf und sangen:
»Weasley ka
»Harry«flüsterte eine heisere Stimme in sein Ohr.»Hermine…«
Harry drehte den Kopf und sah in Hagrids, riesiges, behaartes Gesicht das zwischen den Stuhllehnen hervorschaute.
Manchmal sah Hagrid doppelt so besorgniserregend wie sonst aus, obwohl er gerade mal vier Fuß größer als alle anderen war. Er ist von ganz unten angefangen, im ersten und zweiten Jahr war er nur für das Wild zuständig, und nun hatte er seinen Weg gemacht…»Hör mir zu,«flüsterte er,»ka
»Es… ka
»Nein,«sagte Hagrid.»Nein, Harry, es muß sofort sein… zurzeit schauen alle weg… bitte komm?«
Aus der Nase von Hagrid tropfte langsam Blut. Er hatte Ränder um seine Augen. Seit Harry zu dieser Schule ging hatte er Hagrid noch nie so gesehen; er sah total niedergeschlagen aus.
»Natürlich,” sagte Harry umgehend,»Selbstverständlich werden wir kommen.«
Er und Hermine schoben sich aus Ihrer Sitzreihe heraus, was für viel Gemurre unter den Schülern sorgte, die aufstehen mußten um sie durchzulassen.
Die Leute in Hagrids Reihe beschwerten sich nicht, sie versuchten lediglich, sich so schmal wie nur möglich zu machen.
»Ich weiß das sehr zu schätzen, Ihr beiden, ja, das weiß ich wirklich,«sagte Hagrid als sie die Stufen erreichten. Er blickte sich auf dem ganzen Weg zum Rasen hinunter immer wieder nervös um.»Ich hoffe nur, daß sie nicht bemerkt daß wir gehen.«
»Meinst Du Umbrigde?,«sagte Harry.» Sie wird nichts mitbekommen, sie hat ihr gesamtes»Forschungsteam«um sich versammelt, hast Du das nicht gesehen? Sie muß Unruhen beim Spiel erwarten.«
»Ja, nun, ein bißchen Ärger wäre gar nicht so schlimm,«sagte Hagrid, der stehengeblieben war um einen Blick um die Ecke der Tribünen zu werfen, um sicherzugehen daß der Rasenstreifen zwischen hier und seiner Hütte verlassen ist.
»Das würde uns mehr Zeit geben.«.»Worum geht es, Hagrid?, sagte Hermine, die ihn mit einem besorgten Gesichtsausdruck ansah, während sie über das Gras zum Rand des Waldes eilten.
»Ihr- ihr werdet es bald sehen,«sagte Hagrid, der sich gerade umsah als ein großes Getöse auf der Tribüne ausbrach.
»Hey, hat da gerade jemand gepunktet?
»Das wird wohl Rawenclaw gewesen sein,«presste Harry hervor.
»Gut… gut…«sagte Hagrid gedankenverloren.» Das ist gut…«
Sie mußten joggen um mit ihm Schritt zu halten als er über den Rasen stiefelte und sich alle paar Schritte umblickte.
Als sie seine Hütte erreichten, drehte sich Hermine automatisch nach links, in Richtung der Eingangstür.
Hagrid aber ging geradewegs dran vorbei, hinein in die Schatten der Bäume am äußersten Ende des Waldes, wo er eine Armbrust aufhob, die an einen Baum gelehnt war. Als er bemerkte, daß sie nicht mehr bei ihm waren, drehte er sich um.
»Wir gehen hier hinein,«sagte er, seinen zotteligen Kopf nach hinten werfend.
»In den Wald?,«fragte eine verdutzte Hermine.
»Ja, sagte Hagrid,» Und jetzt kommt, bevor wir entdeckt werden!«
Harry und Hermine schauten sich an, und duckten sich da
»Hagrid, warum bist Du bewaffnet?«fragte Harry.
»Reine Vorsichtsmaßnahme«sagte Hagrid, der mit seinen Massiven Schultern zuckte.
»An dem Tag, an dem Du uns die Thestrals gezeigt hast, hattest Du Deine Armbrust aber nicht dabei!«bemerkte Hermine ängstlich.
»Nun, also, damals sind wir auch nicht so weit hineingegangen. Und überhaupt, das war noch, bevor Firenze den Wald verlassen hat, oder?«antwortete Hagrid.
»Warum macht es einen Unterschied, we
»Die anderen Zentauren sind gut und sauer auf mich, das ist der Unterschied,«meinte Hagrid, der seinen Blick umherschweifen ließ.»Sie waren für gewöhnlich, nun, man ko
Nun ist das nicht mehr so.«
Harry stieß einen tiefen Seufzer aus.
»Firenze hat uns erzählt, daß sie sauer sind weil er gegangen ist, um für Dumbledore zu arbeiten.«Meinte Harry, der über eine vorstehende Wurzel stolperte weil er damit beschäftigt war, das Profil von Hagrids Gesicht im Auge zu behalten.
»Ja, nun, sauer ist noch zu harmlos gesprochen. Verdammt außer sich vor Wut. Wäre ich nicht dazwischen gegangen, hätten sie Firenze wahrscheinlich zu Tode getreten.«