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Raketen rauschten auf, Kanonenschläge do
Die Nacht war kaum in ihre Rechte wieder eingetreten, als der Mond aufging und die Pfade der beiden Rückkehrenden beleuchtete. Eine Figur, den Hut in der Hand, vertrat ihnen den Weg und sprach sie um ein Almosen an, da er an diesem festlichen Tage versäumt worden sei. Der Mond schien ihm ins Gesicht, und Eduard erka
Zu Hause war indes alles erwünscht gelungen. Die Tätigkeit des Chirurgen, die Bereitschaft alles Nötigen, der Beistand Charlottens, alles wirkte zusammen, und der Knabe ward wieder zum Leben hergestellt. Die Gäste zerstreuten sich, sowohl, um noch etwas vom Feuerwerk aus der Ferne zu sehen, als auch um nach solchen verworrnen Szenen ihre ruhige Heimat wieder zu betreten.
Auch hatte der Hauptma
Eduarden, der mit Ottilien hereintrat, wurde die bevorstehende Abreise des Hauptma
Im Gegenteil vernahm er aufmerksam und zufrieden die gute und ehrenvolle Lage, in die der Hauptma
16. KAPITEL
Des andern Morgens war der Hauptma
Dagegen glaubte sie nun auch die Gewalt, die sie über sich selbst ausgeübt, von andern fordern zu kö
“Unser Freund hat uns verlassen,” sagte sie, “wir sind nun wieder gegen einander über wie vormals, und es käme nun wohl auf uns an, ob wir wieder völlig in den alten Zustand zurückkehren wollten.”
Eduard, der nichts vernahm, als was seiner Leidenschaft schmeichelte, glaubte, daß Charlotte durch diese Worte den früheren Witwenstand bezeichnen und, obgleich auf unbestimmte Weise, zu einer Scheidung Hoffnung machen wolle. Er antwortete deshalb mit Lächeln: “Warum nicht? Es käme nur darauf an, daß man sich verständigte.”
Er fand sich daher gar sehr betrogen, als Charlotte versetzte: “Auch Ottilien in eine andere Lage zu bringen, haben wir gegenwärtig nur zu wählen; de
“Indessen” versetzte Eduard ziemlich gefaßt, “hat Ottilie sich in unserer freundlichen Gesellschaft so verwöhnt, daß ihr eine andre wohl schwerlich willkommen sein möchte.”
“Wir haben uns alle verwöhnt” sagte Charlotte, “und du nicht zum letzten. Indessen ist es eine Epoche, die uns zur Besi
“Wenigstens finde ich es nicht billig,” versetzte Eduard, “daß Ottilie aufgeopfert werde, und das geschähe doch, we
“Was uns bevorsteht, ist ziemlich klar.” versetzte Charlotte mit einiger Bewegung, und da sie die Absicht hatte, ein für allemal sich auszusprechen, fuhr sie fort: “Du liebst Ottilien, du gewöhnst dich an sie. Neigung und Leidenschaft entspringt und nährt sich auch von ihrer Seite. Warum sollen wir nicht mit Worten aussprechen, was uns jede Stunde gesteht und beke
“We
“Hier vorauszusehen,” versetzte Charlotte, “bedarf es wohl keiner großen Weisheit, und soviel läßt sich auf alle Fälle gleich sagen, daß wir beide nicht mehr jung genug sind, um blindlings dahin zu gehen, wohin man nicht möchte oder nicht sollte. Niemand ka
“Ka
Charlotte ward gar wohl die Entschlossenheit ihres Gemahls hinter seiner Verstellung gewahr. Erst jetzt fühlte sie, wie weit er sich von ihr entfernt hatte. Mit einiger Bewegung rief sie aus: “Ka
“Für unsere Kinder, dächte ich, wäre gesorgt.” sagte Eduard lächelnd und kalt; etwas freundlicher aber fügte er hinzu: “Wer wird auch sogleich das äußerste denken!”
“Das äußerste liegt der Leidenschaft zu allernächst.” bemerkte Charlotte. “Lehne, solange es noch Zeit ist, den guten Rat nicht ab, nicht die Hülfe, die ich uns biete. In trüben Fällen muß derjenige wirken und helfen, der am klarsten sieht. Diesmal bin ich‘s. Lieber, liebster Eduard, laß mich gewähren! Ka
“Wer sagt das?” versetzte Eduard mit einiger Verlegenheit.
“Du selbst,” versetzte Charlotte, “indem du Ottilien in der Nähe behalten willst, gestehst du nicht alles zu, was daraus entspringen muß? Ich will nicht in dich dringen; aber we
Eduard fühlte, wie recht sie hatte. Ein ausgesprochenes Wort ist fürchterlich, we
Eduard schien ihr Beifall zu geben, nur aber, um einigen Auf’schub zu suchen. Charlotte, die darauf ausging, etwas Entscheidendes zu tun, ergriff sogleich die Gelegenheit, als Eduard nicht unmittelbar widersprach, die Abreise Ottiliens, zu der sie schon alles im Stillen vorbereitet hatte, auf die nächsten Tage festzusetzen.
Eduard schauderte; er hielt sich für verraten und die liebevolle Sprache seiner Frau für ausgedacht, künstlich und planmäßig, um ihn auf ewig von seinem Glücke zu tre