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Teurer; da seh er sich vor, des Geldes mehr zu erwerben.

Und so hoff ich von dir, mein Herma

In das Haus die Braut mit schöner Mitgift hereinführst;

De

Und es behaget so wohl, we

Auch in Körben und Kasten die nützliche Gabe hereinkommt.

Nicht umsonst bereitet durch manche Jahre die Mutter

Viele Leinwand der Tochter, von feinem und starkem Gewebe;

Nicht umsonst verehren die Paten ihr Silbergeräte,

Und der Vater sondert im Pulte das seltene Goldstück:

De

Jenen Jüngling erfreun, der sie vor allen erwählt hat.

Ja, ich weiß, wie behaglich ein Weibchen im Hause sich findet,

Das ihr eignes Gerät in Küch' und Zimmern erke

Und das Bette sich selbst und den Tisch sich selber gedeckt hat.

Nur wohl ausgestattet möcht' ich im Hause die Braut sehn;

De

Und er hält sie als Magd, die als Magd mit dem Bündel hereinkam.

Ungerecht bleiben die Mä

Ja, mein Herma

We

Aus der Nachbarschaft her, aus jenem Hause, dem grünen.

Reich ist der Ma

Machen ihn täglich reicher: de

Nur drei Töchter sind da; sie teilen allein das Vermögen.

Schon ist die ältste bestimmt, ich weiß es; aber die zweite

Wie die dritte sind noch, und vielleicht nicht lange, zu haben.

Wär' ich an deiner Statt, ich hätte bis jetzt nicht gezaudert,

Eins mir der Mädchen geholt, so wie ich das Mütterchen forttrug.»

Da versetzte der Sohn bescheiden dem dringenden Vater:

«Wirklich, mein Wille war auch, wie Eurer, eine der Töchter

Unsers Nachbars zu wählen. Wir sind zusammen erzogen,

Spielten neben dem Bru

Und ich habe sie oft vor der Knaben Wildheit beschützet.

Doch das ist lange schon her; es bleiben die wachsenden Mädchen

Endlich billig zu Haus und fliehn die wilderen Spiele.

Wohlgezogen sind sie gewiß! Ich ging auch zuzeiten

Noch aus alter Beka

Aber ich ko

De

Gar zu lang war mein Rock, zu grob das Tuch und die Farbe

Gar zu gemein und die Haare nicht recht gestutzt und gekräuselt.

Endlich hatt' ich im Si

Handelsbübchen, die stets am So

Und um die halbseiden im Sommer das Läppchen herumhängt.

Aber noch früh genug merkt' ich, sie hatten mich immer zum besten,

Und das war mir empfindlich, mein Stolz war beleidigt; doch mehr noch

Kränkte mich's tief, daß so sie den guten Willen verka

Den ich gegen sie hegte, besonders Minchen, die jüngste.

De

Hatte den neuen Rock, der jetzt nur oben im Schrank hängt,

Angezogen und war frisiert wie die übrigen Bursche.

Als ich eintrat, kicherten sie; doch zog ich's auf mich nicht.

Minchen saß am Klavier; es war der Vater zugegen,

Hörte die Töchterchen singen und war entzückt und in Laune.

Manches verstand ich nicht, was in den Liedern gesagt war,

Aber ich hörte viel von Pamina, viel von Tamino,

Und ich wollte doch auch nicht stumm sein! Sobald sie geendet,

Fragt' ich dem Texte nach und nach den beiden Personen.

Alle schwiegen darauf und lächelten; aber der Vater

Sagte: ›Nicht wahr, mein Freund, Er ke

Niemand hielt sich alsda

Laut auf lachten die Knaben, es hielt den Bauch sich der Alte.

Fallen ließ ich den Hut vor Verlegenheit, und das Gekicher

Dauerte fort und fort, soviel sie auch sangen und spielten.

Und ich eilte beschämt und verdrießlich wieder nach Hause,

Hängte den Rock in den Schrank und zog die Haare herunter

Mit den Fingern und schwur, nicht mehr zu betreten die Schwelle.

Und ich hatte wohl recht; de

Und ich höre, noch heiß ich bei ihnen immer Tamino.»

Da versetzte die Mutter:»Du solltest, Herma

Mit den Kindern nicht zürnen; de

Minchen fürwahr ist gut und war dir immer gewogen;

Neulich fragte sie noch nach dir. Die solltest du wählen!»

Da versetzte bedenklich der Sohn:»Ich weiß nicht, es prägte

Jener Verdruß sich so tief bei mir ein, ich möchte fürwahr nicht

Sie am Klaviere mehr sehn und ihre Liedchen vernehmen.»

Doch der Vater fuhr auf und sprach die zornigen Worte:

«Wenig Freud' erleb ich an dir! Ich sagt' es doch immer,

Als du zu Pferden nur und Lust nur bezeugtest zum Acker:

Was ein Knecht schon verrichtet des wohlbegüterten Ma

Tust du; indessen muß der Vater des Sohnes entbehren,

Der ihm zur Ehre doch auch vor andern Bürgern sich zeigte.

Und so täuschte mich früh mit leerer Hoffnung die Mutter,

We

Wie den andern gelang und du immer der Unterste saßest.

Freilich! das kommt daher, we

Eines Jünglinges lebt und we

Hätte mein Vater gesorgt für mich, so wie ich für dich tat,

Mich zur Schule gesendet und mir die Lehrer gehalten,

Ja, ich wäre was anders als Wirt zum Goldenen Löwen!»

Aber der Sohn stand auf und nahte sich schweigend der Türe,

Langsam und ohne Geräusch; allein der Vater, entrüstet,

Rief ihm nach:»So gehe nur hin! ich ke

Geh und führe fortan die Wirtschaft, daß ich nicht schelte;

Aber denke nur nicht, du wollest ein bäurisches Mädchen

Je mir bringen ins Haus, als Schwiegertochter, die Trulle!

Lange hab ich gelebt und weiß mit Menschen zu handeln,

Weiß zu bewirten die Herren und Frauen, daß sie zufrieden

Von mir weggehn, ich weiß den Fremden gefällig zu schmeicheln.

Aber so soll mir de

Wiederbegegnen und so mir die viele Mühe versüßen!

Spielen soll sie mir auch das Klavier; es sollen die schönsten,

Besten Leute der Stadt sich mit Vergnügen versammeln,

Wie es so

Leise der Sohn auf die Klinke, und so verließ er die Stube.