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Pedro.

Lieber Bruder, sollte dir's in dem Kreise unsrer Liebe zu enge werden?

Crugantino.

Ich bitte dich, laß mich! Es ist das erste Mal, daß ich dich so zu sagen sehe, und —

Pedro.

Laß uns Brüder sein!

Crugantino.

Ich bin dein Gefangener.

Pedro.

Nichts davon!

Crugantino.

Ich bin's willig; nur überlaßt mich mir selbst. — We

Pedro.

In diesen edlen zärtlichen Empfindungen find ich das Ungeheuer nicht mehr, das Claudinens Blut zu vergießen drohte.

Crugantino , lächelnd.

Claudinens Blut zu vergießen? Du hättest mir den Degen durch den Leib re

Sebastian.

Umarme mich; edler Junge! Hier erke

Pedro.

Und doch ängstigtest du —?

Crugantino.

Gut! Weil ich weiß, daß man euch Verliebte mit Zwirnsfäden binden ka

Sebastian.

Guter Junge!

Crugantino.

Und habt Ihr nicht gehört, daß alle brave Leute in ihrer Jugend gute Jungens waren; auch wohl etwas mehr sogar?

Sebastian.

Topp!

Crugantino.

Und sogar Ihr selbst.

Laßt uns Brüder sein!

Claudine mit schwacher Stimme.

Ändre dein Leben!

Sollst mein Bruder sein.

Pedro.

Ich hab dir vergeben;

Wollen Brüder sein.

Zu drei.

Crugantino.

Laßt uns Brüder sein!

Claudine.

Sollst mein Bruder sein!

Pedro.

Wollen Brüder sein!

Sebastian.

Nun, allons, auf! daß wir aus dem Rauchloch kommen. Claudine, Mädchen, wo bist du? Armes Kind, was für Freud und Schmerz hast du ausgestanden! Du sollst dich erholen, sollst Ruhe haben, sollst — alles haben; komm! Wir kriegen hier wohl einen Tragsessel; und so auf Villa Bella!

Claudine.

Nimmer, nimmermehr! In ein Kloster, Bastian! oder ich sterbe hier. Meinem Vater unter die Augen treten? das Licht der So

Sie will aufstehn und fällt zurück.

Sebastian.

Sei ruhig, Mädchen! du bist zerrüttet. Auf, meine Herrn! sorgt für einen Sessel; wir müssen fort.

Gonzalo tritt auf.

Gonzalo.

Wo sind sie? — Wo ist Bastian? Bastian! —

Claudine.

Mein Vater!

Sie fällt in Ohnmacht.

Gonzalo.

Die Stimme meiner Tochter? — Pedro! Bastian! Wie? Wo?

Sich auf sie werfend.

Claudine! meine Tochter!

Sebastian.

Ärzte! Hilfe! Schnell von hi

Crugantino.

Götter! ach! ich atme kaum!

Pedro.

Wehe! mir vergehn die Si

Gonzalo.

Seid ihr alle? Ist's ein Traum?

Sebastian. Crugantino , den Gonzalo und Pedro von Claudinen wegziehend.

Weg von hier!

Pedro. Gonzalo , den Sebastian und Crugantino von sich stoßend.

Weg mit dir!

Sebastian.

Herr, ach, seht nach Eurer Wunde!

Pedro.

Laßt mich sterben! sie ist tot!

Gonzalo.

Gott, ich gehe dir zu Grunde!

Crugantino.

Ich vergeh in ihrer Not!

Sebastian. Crugantino wie oben.

Weg von hier!

Pedro. Gonzalo wie oben.

Weg mit dir!

Pedro.

Uns so fürchterlich verderben!

Sieht de

Gonzalo.

Nein, du ka

Zu vier.

Sebastian.

Wie erbärmlich unsre Not!

Crugantino.

Ich vergeh in ihrer Not.

Pedro.

Laßt mich sterben! sie ist tot!

Gonzalo.

Mädchen, nein, du bist nicht tot.

Sebastian.

Sie richtet sich.

Crugantino.

Sie lebt.

Pedro. Gonzalo.

Claudine!

Claudine. Sie sieht starr ihren Vater und Pedro an.

Mein Vater! Pedro!

Gonzalo.

Meine Tochter!

Sebastian.

Schont sie.

Claudine.

Pedro! Mein Vater!

Gonzalo.

Sei unser! Lebe! lebe! um meinetwillen; um des Edlen willen!

Pedro wirft sich vor ihr nieder.

Sebastian.

Schont sie! Schone sie! sie ist dein!

Pedro.

Mein Vater!

Gonzalo.

Sie ist dein!

Chor.

Brüllt nicht der Do

Ruhet der Sturm im Meer;

Leuchtet die So

Über euch gar.

Ewige Wo

Seliges Paar!


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