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Aber das ist ja nicht alles. Ich habe, außer der Mutter und dem ertrunkenen Jugendfreund, die blonde Agi und meinen kleinen, krummen Boppi als Engel im Himmel wohnen. Und ich habe erlebt, daß im Dorf die Häuser wieder geflickt und beide Steindämme wieder aufgerichtet sind. We
Nun hat sich mir neuestens eine andere Aussicht eröffnet. Der Gastwirt Nydegger, in dessen Stube mein Vater und ich so manchen Liter Veltliner, Walliser oder Waadtländer getrunken haben, fängt an, steil bergab zu gehen und hat keine Freude mehr an seinem Geschäft. Er klagte mir dieser Tage sein Elend. Das schlimmste dabei ist, daß, we
Onkel Konrad ist seit kurzem wieder in einen aufgeregten Tatendurst hineingeraten, nach langen, still verdöselten Jahren, und das gefällt mir nicht. Er hat beständig den Zeigefinger im Mund und eine Denkrunzel auf der Stirn, tut hastige kleine Schritte in seiner Stube herum und schaut bei hellem Wetter viel übers Wasser. »Ich mein alleweil, er will wieder Schiffli bauen«, sagte seine alte Cenzine, und er sieht wirklich so lebendig und kühn aus wie seit Jahren nicht und hat so einen schlauen, überlegenen Zug im Gesicht, als wisse er jetzt genau, wie er es diesmal anfangen müsse. Ich glaube aber, es ist nichts damit, und es ist nur seine müdgewordene Seele, welche jetzt nach Flügeln verlangt, um bald daheim zu sein. Mußt Segel nehmen, alter Onkel! We
Und in der Lade liegen die Anfänge meiner großen Dichtung. »Mein Lebenswerk«, kö
Das wäre mir soviel oder mehr als der Gemeinderat und als die Steindämme wert. Das Vergangene und doch Unverlorene meines Lebens aber, samt allen den lieben Menschenbildern, von der schlanken Rösi Girta