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Als Knecht den Bericht des Abgewiesenen über seinen Besuch beim Älteren Bruder anhörte, und als er da

Mit Tegularius gemeinsam entwarf und komponierte er in ausgesparten Stunden sein Spiel und überließ die ganze Auslesearbeit im Archiv sowie die erste und zweite Aufzeichnung dem Freunde. Mit dem neuen Inhalt gewa

Im Spätherbst jenes ersten Amtsjahres nun, während sein Freund noch bei seinen ersten Chinastudien war, stieß der Magister eines Tages beim raschen Durchsehen der Einträge im Tagebuch seiner Kanzlei auf eine Notiz:

»Student Petrus aus Monteport kommt an, empfohlen vom Magister Musicae, bringt spezielle Grüße vom Alt-Musikmeister, bittet um Unterkunft und Zulaß ins Archiv. Wurde im Studentengasthaus untergebracht.« Nun, den Studenten und sein Gesuch ko

»Der verehrte Alt-Magister hat mir, wie gesagt, angelegentlich aufgetragen, Euch von ihm zu grüßen. Dabei hat er den Wunsch angedeutet, Euch nächstens, und zwar möglichst bald, einmal bei sich zu sehen. Er lädt Euch ein oder legt Euch nahe, ihn in nächster Zeit aufzusuchen, vorausgesetzt natürlich, daß der Besuch sich in eine Dienstreise einbeziehen lasse und Euch nicht allzusehr versäume. So etwa lautet der Auftrag.«

Knecht blickte den jungen Ma

»Genau so lange, ehrwürdiger Herr, bis ich sehe, daß Ihr die Reise nach Monteport antretet.«

Knecht überlegte. »Gut,« sagte er da

Petrus erwiderte Knechts Blick beharrlich und gab langsam Bescheid, immer behutsam nach den Worten suchend, als müsse er sich in einer fremden Sprache ausdrücken. »Es gibt keinen Auftrag, Ehrwürdiger,« sagte er, »und es gibt keinen Wortlaut. Ihr ke

Knecht lächelte ein wenig. »Und deine Beschäftigung im Spielarchiv, Bester? War sie bloß Vorwand?«

»O nein. Ich habe dort eine Anzahl Schlüssel zu exzerpieren, hätte in nächster Zeit also ohnehin Eure Gastfreundschaft ansprechen müssen. Es schien mir aber geraten, die kleine Reise lieber etwas zu beschleunigen.«

»Sehr gut,« nickte der Magister, wieder ganz ernst geworden. »Ist die Frage nach der Ursache dieser Beschleunigung erlaubt?«

Der Jüngling schloß einen Moment die Augen, die Stirn tief gerunzelt, als quäle die Frage ihn sehr. Da

»Die Frage ka

»Gut de

Der Student merkte, obwohl der Magister mit der größten Ruhe gesprochen hatte, dessen liebende Sorge um den alten Ma

»Herr Magister,« sagte er, »seid beruhigt, das Befinden des Hochverehrten ist keineswegs schlecht, er ist immer ein vorbildlich gesunder Ma

»Ich danke dir,« sagte Knecht, »es ist mir lieb, einen so ergebenen und dankbaren Schüler bei dem Ehrwürdigen zu wissen. Aber nun sage mir, da du ja nicht im Auftrag deines Herrn sprichst, endlich deutlich, warum dir mein Besuch in Monteport so am Herzen liegt.«

»Ihr fragtet vorher mit Besorgnis nach der Gesundheit des Herrn Alt-Musikmeisters,« gab der Junge Antwort, »de