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Gern wäre er davongelaufen. Wandern, wandern, marschieren, Luft atmen, müde werden, neue Bilder sehen, das hätte ihm wohlgetan, das würde vielleicht seine tiefe Bedrücktheit lindern. Aber er ko
Und de
Furcht fühlte er nicht. Einst hatte er die Todesangst gekostet, in jener Winternacht unter den Ta
Sein Ziel war die Stadt des Meisters Nikiaus, dorthin zog ihn die Stimme in seinem Herzen. Lang war der Weg, und er war voll Tod, voll Welke und Sterben. Traurig zog er hin, berauscht vom Todeslied, hingegeben an das laut schreiende Leid der Welt, traurig und de
In einem Kloster sah er ein neugemaltes Wandbild, das mußte er lange betrachten. Es war da der Totentanz an eine Mauer gemalt, da tanzte der bleiche knöcherne Tod die Menschen aus dem Leben, den König, den Bischof, den Abt, den Grafen, den Ritter, den Arzt, den Bauer, den Landsknecht, alle nahm er mit, und beinerne Musikanten spielten auf hohlen Knochen dazu auf. Tief sogen Goldmunds neugierige Augen das Bild in sich ein. Da hatte ein unbeka
Er fand sie vor einer kleinen Stadt im Felde, bei einem schwarz verkohlten Trümmerhaufen hockte sie und heulte, schlug sich ins Gesicht und riß an ihren schwarzen Haaren. Die Haare erbarmten ihn, sie waren so schön, und er fing ihre wütenden Hände und hielt sie fest und redete dem Mädchen zu und nahm dabei wahr, daß auch ihr Gesicht und Wuchs von großer Schönheit war. Sie klagte um ihren Vater, der war samt vierzehn anderen Juden auf Befehl der Obrigkeit zu Asche verbra