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Grenouille brauchte sehr lange Zeit, um zu glauben, was er nicht roch. Er war auf sein Glück nicht vorbereitet. Sein Misstrauen wehrte sich lange gegen die bessere Einsicht. Er nahm sogar, während die So
Ein ungeheurer Jubel brach in ihm aus. So wie ein Schiffbrüchiger nach wochenlanger Irrfahrt die erste von Menschen bewohnte Insel ekstatisch begrüßt, feierte Grenouille seine Ankunft auf dem Berg der Einsamkeit. Er schrie vor Glück. Rucksack, Decke, Stock warf er von sich und trampelte mit den Füßen auf den Boden, warf die Arme in die Höhe, tanzte im Kreis, brüllte seinen eigenen Namen in alle vier Winde, ballte die Fäuste, schüttelte sie triumphierend gegen das ganze weite unter ihm liegende Land und gegen die sinkende So
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Die nächsten Tage verbrachte er damit, sich auf dem Berg einzurichten – de
Nahe der Wasserstelle entdeckte er einen natürlichen Stollen, der in vielen engen Windungen in das I
Zum Gipfel hinauf stieg er während der ersten Wochen wohl noch ein paar Mal, um den Horizont abzuwittern. Bald aber war dies mehr eine lästige Gewohnheit als eine Notwendigkeit geworden, de
Man weiß von Menschen, die die Einsamkeit suchen: Büßer, Gescheiterte, Heilige oder Propheten. Sie ziehen sich vorzugsweise in Wüsten zurück, wo sie von Heuschrecken und wildem Honig leben. Manche wohnen auch in Höhlen und Klausen auf abgelegenen Inseln oder hocken sich – etwas spektakulärer – in Käfige, die auf Stangen montiert sind und hoch in den Lüften schweben. Sie tun das, um Gott näher zu sein. Sie kasteien sich mit der Einsamkeit und tun Buße durch sie. Sie handeln im Glauben, ein gottgefälliges Leben zu führen. Oder sie warten monate- oder jahrelang darauf, dass ihnen in der Einsamkeit eine göttliche Mitteilung zukomme, die sie da
Nichts von alledem traf auf Grenouille zu. Er hatte mit Gott nicht das geringste im Si
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Schauplatz dieser Ausschweifungen war – wie kö
Manchmal, we
Und da
Er durfte nun eine Weile lang guten Gewissens ruhen. Er streckte sich aus; körperlich, so gut es eben ging im engen steinernen Gelass. I
Und Grenouille erhob sich – wie gesagt – und schüttelte den Schlaf aus seinen Gliedern. Er stand auf, der große i
Ja! Dies war sein Reich! Das einzigartige Grenouillereich! Von ihm, dem einzigartigen Grenouille erschaffen und beherrscht, von ihm verwüstet, wa